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Handball

Osmann: "Wir müssen nach vorne schauen"

SID
Auch Spielmacherin Grit Jurack fehlt dem Team: Sie ist schwanger
© Getty

Bundestrainer Rainer Osmann hat sein Aufgebot für die Frauenhandball-WM in China (5. bis 20. Dezember) benannt. Nadine Krause und Grit Jurack fehlen.

Vier Tage nach der verletzungsbedingten Absage der ehemaligen Welthandballerin Nadine Krause hat Bundestrainer Rainer Osmann sein vorläufiges 28-köpfiges Aufgebot für die anstehende Weltmeisterschaft in China (5. bis 20. Dezember) benannt. Der 16 Spielerinnen umfassende endgültige WM-Kader muss erst einen Tag vor Turnierbeginn bekannt gegeben werden.

Dänemark-Legionärin Krause war am Dienstag nach einem Abriss der Supraspinatussehne in der rechten Schulter operiert worden. Die Rückraumspielerin vom FC Kopenhagen fällt voraussichtlich drei Monate aus.

Krause ist nach der schwangeren Spielführerin und Rekord-Torschützin Grit Jurack (Viborg HK) die zweite Weltklassespielerin, die Osmann bei seinem ersten großen Turnier als Trainer der DHB-Auswahl fehlt. "Wir müssen jetzt trotzdem nach vorn schauen und dürfen nicht in Depression verfallen. Allerdings ist unsere Ausgangsposition für die WM jetzt sicher eine ganz andere", sagte Osmann.

Schwierige Vorrundengruppe für Deutschland

Erfahrenste Spielerinnen im Aufgebot sind Spielmacherin Nina Wörz (Randers HK) mit 166 internationalen Einsätzen (332 Tore) sowie Torfrau Sabine Englert (FC Midtjylland/164), die beide in Dänemark ihr Geld verdienen.

Während der WM gibt es sowohl nach der Vor- als auch nach der Hauptrunde die Möglichkeit, jeweils zwei Spielerinnen auszutauschen. Diese müssen allerdings zum erweiterten 28-köpfigen Kader gehören.

Im Reich der Mitte trifft der WM-Dritte von 2007 in der schwierigen Vorrundengruppe A in Wuxi auf Frankreich, Schweden, Dänemark, Kongo und Brasilien. Die besten drei Teams erreichen die Hauptrunde.

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