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Fussball

WM-Quali: Brasilien auf Kurs - Messi mit Argentinien sieglos

SID
Brasilien setzte sich mit Fabinho in der WM-Qualifikation gegen Venezuela durch

Auch ohne den gelbgesperrten Superstar Neymar hat Rekordweltmeister Brasilien mit einem 3:1 (0:1) in Venezuela seinen Siegeszug Richtung WM-Endrunde 2022 fortgesetzt.

Während die Selecao schon praktisch für Katar planen kann, hielten Argentinien und Uruguay direkte Konkurrenten mit Nullnummern in Schach. Chiles einst Goldene Generation verlor derweil weiter an Boden.

Mit der abgebrochenen Partie gegen Argentinien noch in der Hinterhand hat die makellose Selecao nach zehn von 18 Eliminatorias-Spieltagen bei 27 Punkten jetzt schon 13 Zähler Vorsprung auf Kolumbien, das als Tabellenfünfter erstes Team ohne Direkt-Ticket ist - aber mit der Chance, über die interkontinentalen Play-offs zur WM zu reisen.

Im ungleichen Duell gegen den Spitzenreiter war Schlusslicht Venezuela, für das spät Augsburgs Angreifer Sergio Cordova agierte, durch Eric Ramirez dank einer Slapstick-Einlage in Brasiliens Innenverteidigung nach elf Minuten in Führung gegangen. Marquinhos und Fabinho waren im Strafraum nahezu gleichzeitig ausgerutscht, daher konnte Ramirez nahezu unbedrängt einköpfen. Doch im zweiten Durchgang machten die ohne Antreiber Neymar bieder agierenden Gäste dank Marquinhos (71.), Gabriel Barbosa (85., Foulelfmeter) und Antony (90.+5) ihren neunten Sieg im neunten Spiel klar.

Argentinien holt mit Messi Remis

Argentinien (19 Punkte) wehrte derweil in der Fremde mit einem kämpferisch starken, aber spielerisch durchschnittlichen Lionel Messi den Angriff des Tabellensechsten Paraguay (12) ab. Der vor drei Monaten gekürte Copa-America-Champion, bei dem die Leverkusener Exequiel Palacios und Lucas Alario das 0:0 nur von der Bank sahen, ist immerhin nun seit 23 Partien ungeschlagen.

Auch Uruguay (16) musste sich mit einem 0:0 gegen Verfolger Kolumbien (14) zufrieden geben, weil Torjäger Luis Suarez bei zwei Großchancen scheiterte und bei einem vermeintlichen Treffer (22.) im Abseits stand. Bei den Gästen agierte der Frankfurter Stürmer Rafael Borre gut eine Stunde ohne Fortune. Für die Urus geht der steinige Weg Richtung Katar nun am Sonntag in Argentinien weiter, die Cafeteros empfangen dann Spitzenreiter Brasilien.

Der in die Jahre gekommenen Goldenen Generation Chiles (7), 2015 und 2016 Copa-America-Sieger sowie 2017 Confed-Cup-Finalist (0:1 gegen Deutschland), droht erneut die WM zu verpassen. Dagegen setzte Peru (11) mit dem 2:0 (1:0) gegen La Roja ein Lebenszeichen, während Überraschungsteam Ecuador (16) mit drei Toren in sechs Minuten beim 3:0 (3:0) gegen den Vorletzten Bolivien als Dritter sich weiter zwischen die Großen des Kontinents mogelt.

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