Mario Gomez vermisst das Sieger-Gen

Von SPOX
Für Torjäger Mario Gomez ist mit dem UEFA-Cup-Aus des VfB Stuttgart ein Traum geplatzt
© Getty

Für Mario Gomez war das Ausscheiden im UEFA-Cup gegen Zenit St. Petersburg vermeidbar. Der Stachel sitzt offenbar tief, denn im Interview mit der "Bild am Sonntag" hält der Nationalspieler nicht mit Kritik an den Mitspielern hinterm Berg.

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"Einge von uns waren waren damit zufrieden, nur 1:2 in St. Petersburg verloren zu haben und ein Auswärtstor erzielt zu haben", beklagt sich der 23-Jährige. "Und das gegen eine Mannschaft, die an diesem Tag nicht top war. Es ist für mich unverständlich, dass man dann so wie im Hinspiel gegen die Russen versucht, das Spiel über die Bühne zu bringen."

Mit dem Aus sei für Gomez ein großer Traum geplatzt: "Ich wollte unbedingt ins UEFA-Cup-Finale, ich hatte das Gefühl, dass wir es schaffen können."

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Diesen unbedingten Willen hat der Torjäger bei seinen Teamkollegen offenbar vermisst: "Vielleicht reicht es nicht, wenn nur der Trainer das Sieger-Gen hat, vielleicht sollten es noch ein paar Spieler haben. Vielleicht konnten es sich einige nicht vorstellen, ins Finale zu kommen."

Allein VfB-Keeper Jens Lehmann nahm Gomez von der Kritik aus: "Jens ist zum Beispiel ein Spieler, der nie zufrieden ist. Ich habe schon immer gewusst: Torhüter sind positiv verrückt. Jetzt erfahre ich es täglich am eigenen Leib. Er versucht, Leute aufzuwecken, wenn er das Gefühl hat, es muss was passieren."

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