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Fussball

Barcelona-Präsident Joan Laporta glaubt weiterhin an Super League: "Europäischen Fußball retten"

Von Christian Guinin/SID
Joan Laporta

Joan Laporta glaubt noch immer an die Zukunft einer europäischen Super League. Im Interview mit dem TV-Sender TV3 kündigt der Barca-Präsident an, die Pläne weiter vorantreiben zu wollen. Auch zum Meisterschaftsrennen in Spanien äußerte sich der 59-Jährige.

"Wir fördern das Projekt mit Florentino Perez (Präsident von Real Madrid, Anm. d. Red.), mit dem ich sehr viel rede", sagte der Präsident des FC Barcelona. Die Kritik vieler Fans an den Super-League-Plänen kann Laporta nicht nachvollziehen.

Er wolle den "europäischen Fußball retten", sagte er - und übte gleichzeitig Kritik an Manchester City und Paris-Saint Germain. "Wir können nicht zulassen, dass der europäische Fußball in den Händen von Staaten ist, die nicht zur Europäischen Union gehören. Es ist klar, dass City und PSG eine Geldmaschine haben, und dagegen kämpfen wir", betonte Laporta.

Dabei seien nicht nur die Katalanen, Real Madrid und Juventus Turin Unterstützer des Projektes, verriet der Barca-Boss. Weitere Klubs stünden hinter den Plänen, wollten sich jedoch (noch) nicht öffentlich äußern.

Zudem sprach der 59-Jährige über den Saison-Endspurt. Die spanische Meisterschaft, in der die Katalanen aktuell (mit zwei Spielen weniger) 15 Punkte hinter Spitzenreiter Real Madrid stehen, will Laporta nämlich noch nicht abschreiben: "Ich bin überzeugt, dass wir sie gewinnen können. Mehr noch, wir werden sie gewinnen. In der letzten Saisonhälfte sind wir sehr stark geworden. Mit einer Mannschaft, die auf Hochtouren arbeitet. Mit einem Trainer, der klare Vorstellungen hat und uns dazu bringt, unseren authentischen Fußball zu spielen. Wir haben unsere Essenz wiedererlangt."

Mitglieder stimmen zu: Barca-Deal mit Spotify perfekt

Der millionenschwere Deal zwischen dem hochverschuldeten spanischen Topklub und Spotify ist derweil unter Dach und Fach. Bei einer Online-Abstimmung segneten die Mitglieder den Sponsorenvertrag mit dem Audio-Streaming-Dienst am Sonntag mit großer Mehrheit ab. Wie die Katalanen mitteilen, stimmten 625 Mitglieder dafür und nur 49 dagegen. Zudem gab es 27 Enthaltungen.

Barcelona und Spotify hatten schon Mitte März eine Einigung erzielt. Über Vertragsinhalte wurde nichts bekannt, laut spanischen Medien soll der Europa-League-Gegner von Eintracht Frankfurt aber bis 2034 insgesamt 435 Millionen Euro kassieren.

Präsident Joan Laporta sprach "von einem der besten Verträge in der Geschichte des Klubs". Das Stadion wird nun in Spotify Camp Nou umbenannt. Barca hat einen Schuldenberg von 1,35 Milliarden Euro angehäuft.

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