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Fussball

Barca überrollt auch Sevilla

Von SPOX
Barcelona (links Abidal) hatte beim 4:0 gegen Capel und den FC Sevilla keine Mühe
© Getty

Der FC Barcelona hat sich mit dem 4:0 auch gegen den FC Sevilla keine Blöße gegeben und Verfolger Real Madrid damit auf Distanz gehalten. Bei den Königlichen droht nach dem 3:2-Zittersieg gegen Getafe Verteidiger Pepe eine lange Strafe.

FC Barcelona - FC Sevilla 4:0: Barca scheint von nichts und niemanden zu stoppen sein. Die Katalanen ließen sich auch vom FC Sevilla nicht aufhalten und nehmen weiter Kurs auf die Meisterschaft. Der Vorsprung auf Real Madrid beträgt wieder sechs Punkte.

Andres Iniesta (3.), Samuel Eto'o (17.), Xavi (49.) und Thierry Henry (55.) erzielten im Nou Camp die Treffer für das drückend überlegene Team von Pep Guardiola, das einmal mehr seine ganze Klasse aufblitzen ließ.

Real Madrid - FC Getafe 3:2: Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat in letzter Minute eine Vorentscheidung im Titelrennen verhindert. Gonzalo Higuain sicherte kurz vor dem Abpfiff des Lokalderbys gegen den FC Getafe den glücklichen 3:2 (1:1)-Erfolg.

Higuain (45.) hatte vor der Pause die Gäste-Führung durch Soldado (10.) ausgeglichen. Juan Albin (84.) brachte Getafe erneut in Front, aber Guti (85.) und erneut Higuain (90.) sicherten Real den nicht mehr für möglich gehaltenen Erfolg.

In der 88. Minute verschoss Casquero für die Gäste einen Elfmeter. Pepe hatte Casquero im Strafraum mit einem Schubser zu Fall gebracht und dem auf dem Boden liegenden Gegner daraufhin auch noch einen bösen Tritt in den Rücken verpasst. Pepe sah dafür völlig zu Recht Rot.

Doch das war noch nicht alles, was sich der portugiesische Verteidiger hat zu Schulden kommen lassen. Im Handgemenge nach dem Elfmeterpfiff schlug er Juan Albin noch ins Gesicht. Nicht nur diese Tätlichkeit vermerkte Schiedsrichter Carlos Delgado Ferreiro in seinem Spielbericht, sondern auch eine Beleidigung in Richtung des vierten Offiziellen. "Ihr seid alles Hurensöhne", soll Pepe beim Verlassen des Platzes gesagt haben.

Zudem lief er nach dem späten Siegtreffer auf das Feld, um mit seinen Teamkollegen zu feiern - mit einer Roten Karte ist dies nicht erlaubt.

Getafes Präsident Angel Torres fordert eine Sperre von zehn Spielen. "Du kannst ein Spiel gewinnen oder verlieren, aber ein Spieler darf sich nicht derart benehmen. Besonders, wenn man in einem großen Team gegen ein kleines spielt," so der Vereinsobere.

Auch Real-Keeper Iker Casillas zeigt wenig Verständnis: "Man kann einfach nicht so reagieren, wie Pepe es gemacht hat, wenn man ein Real-Madrid-Trikot trägt."  

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