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Fussball

Serie A: Italiens Fußballverband erlaubt Klubs verspätete Gehaltszahlungen

SID
Einige Serie-A-Klubs können gerade keine Gehälter zahlen.

Die italienischen Erstligisten können die Zahlung ausstehender Gehälter verschieben, wenn sie eine entsprechende Einigung mit ihren Spielern erreichen. Der italienische Fußballverband FIGC will damit den Vereinen in der Coronakrise mehr Zeit für die Überweisung der Beträge für November und Dezember geben. Bis zum 16. Februar müssen die Zahlungen erfolgen.

Viele Klubs der Serie A leiden jedoch unter akuten Liquiditätsproblemen. Lediglich Ex-Meister SSC Neapel hat seinen Spielern das Januar-Gehalt ausgeschüttet. Um einen finanziellen Kollaps der Liga zu vermeiden, erlaubte der Verband jetzt diese Zahlungsverzögerung, wie die Tageszeitung La Repubblica berichtete.

Die Erstligisten hoffen in den nächsten Monaten auf Einnahmen durch den Verkauf der TV-Übertragungsrechte für den Zeitraum 2021 bis 2024. Damit könnten sie die ausstehenden Spielergehälter zahlen.

Vizemeister Inter Mailand hat erst am Donnerstag die Spielergehälter der Monate Juli und August überwiesen. Leere Stadien und aufgelöste Sponsorenverträge belasten die Klubs. Italiens Verbandschef Gabriele Gravina hatte zuletzt vor der Pleite mehrerer Vereine gewarnt, sollte die Regierung den Klubs nicht unter die Arme greifen.

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