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Fussball

Medien: Serie-A-Klubs mit Verlusten von 770 Millionen Euro

SID
Die Serie A ist finanziell angeschlagen

In Italien wächst die Angst vor Pleiten von Serie-A-Klubs aufgrund der Corona-Pandemie. Die italienische Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport bezifferte die Verluste der 20 Erstligisten im Zeitraum 2019/20 auf 770 Millionen Euro.

In der vergangenen Saison waren es 292 Millionen Euro gewesen. Es bestehe laut des Medienberichts die Gefahr, dass wegen Liquiditätsengpässen mehrere Klubs bald nicht mehr in der Lage seien, die Spielergehälter zu zahlen.

Schwierig ist vor allem die Lage bei der AS Rom, die offenbar Verluste von 204 Millionen Euro aufwies. Der Hauptstadtklub muss auf Unterstützung durch den neuen US-Eigentümer Dan Friedkin hoffen, um die finanzielle Misere zu lindern. Der Texaner hatte den Hauptstadtklub im August für 591 Millionen Euro erworben.

Auf Platz zwei im Ranking der Vereine mit den größten finanziellen Schwierigkeiten landete der AC Mailand mit roten Zahlen von geschätzt 195 Millionen Euro. Stadtrivale Inter Mailand soll Verluste von 100 Millionen Euro verbucht haben, bei Rekordmeister Juventus Turin sollen es 90 Millionen Euro sein. Die Rufe nach staatlichen Hilfen für den Profifußball werden auf dem Apennin lauter.

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