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Fussball

PSG will Kylian Mbappe wohl mit Kapitänsamt zur Vertragsverlängerung bewegen

Von Chris Lugert

Der französische Topklub Paris Saint-Germain plant wohl eine letzte Offerte, um Superstar Kylian Mbappe doch noch zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen. Laut eines Berichts der renommierten französischen Sportzeitung L'Equipe will PSG dem Stürmer das Kapitänsamt vertraglich zusichern, sollte er ein neues Arbeitspapier unterschreiben.

Intern gibt es dem Bericht zufolge Zweifel am aktuellen Kapitän Marquinhos, vor allem nach dessen dürftiger Leistung im Champions-League-Spiel ausgerechnet bei Mbappes möglichem neuen Arbeitgeber Real Madrid. Mbappe hingegen bringe alles mit, um den Klub als Spielführer zu repräsentieren.

Der 23-Jährige ist gebürtiger Pariser, sportliches Aushängeschild des Klubs und habe vor allem mit seiner Charakterstärke in schwierigen Momenten überzeugt. In den beiden Duellen mit Real schoss er die Treffer für PSG, während Lionel Messi oder Neymar eher durch verschossene Elfmeter und (mit-)verschuldete Gegentreffer auffielen. Dies habe bei den Verantwortlichen des Klubs die Überzeugung reifen lassen, das Kapitänsamt in ein letztes Angebot einfließen zu lassen. Damit solle die Wertschätzung gegenüber Mbappe zum Ausdruck gebracht werden.

Ob dieses neue Angebot bei Mbappe zu einem Umdenken führen wird, ist unklar. Sein Vertrag bei PSG läuft am 30. Juni aus, schon lange gilt Real als wahrscheinlichste Adresse für den pfeilschnellen Angreifer. Doch obwohl er bereits seit Januar bei den Blancos unterschreiben dürfte, gibt es bislang noch keinen Vollzug.

Zuletzt berichtete die Marca über ein Handgeld zwischen 60 und 80 Millionen Euro, das Real an Mbappe zahlen will. Das Gehalt des Franzosen soll bei 25 Millionen Euro im Jahr liegen. Nach Informationen von SPOX und GOAL rechnet Real im ersten Jahr der Mbappe-Verpflichtung mit Gesamtkosten in Höhe von 120 Millionen Euro.

Mbappe selbst heizte jüngst die Gerüchte über einen bevorstehenden Abschied aus Paris an. Bei der Zusammenkunft der französischen Nationalmannschaft drückte er seinem Kumpel Paul Pogba gegenüber aus, wie genervt er von den Zuständen im Klub ist. "Ich bin es so satt", war deutlich in einem Video zu hören. Innerhalb des Kaders soll es zu einer Spaltung zwischen der Südamerika-Fraktion um Messi, Neymar und Co. auf der einen Seite und dem Rest der Mannschaft auf der anderen Seite gekommen sein.

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