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Fussball

FC Liverpool verkündet Abgang von Sportdirektor Michael Edwards

Von Philipp Schmidt
Der FC Liverpool muss den Abgang von Sportdirektor Michael Edwards zum Ende der Saison verkraften.

Der FC Liverpool muss den Abgang von Sportdirektor Michael Edwards zum Ende der Saison verkraften. Wie der Klub mitteilte, wird der Vertrag auf Wunsch des 42-Jährigen nicht verlängert. Edwards galt als einer der engsten Vertrauten von Teammanager Jürgen Klopp.

"Ich habe mein letztes Sommer-Transferfenster als Liverpools Sportdirektor hinter mir", schrieb Edwards auf der Vereinshomepage in einem Brief. "Ich habe immer geplant, meine Zeit im Klub bei maximal zehn Jahren zu belassen. Ich habe es geliebt, hier zu arbeiten, aber ich glaube an Veränderung. Ich glaube, dass sie gut für einen Menschen ist." Seit 2016 übte er sein Amt aus, zuvor hatte er ab 2011 bereits als Chefanalyst gearbeitet.

Edwards Zukunft liegt übereinstimmenden Medienberichte zufolge bei Real Madrid - von beiden Seiten soll es Interesse an einer Zusammenarbeit geben. Zuletzt hatte es außerdem Spekulationen gegeben, wonach RB Leipzig um Edwards werbe. Entsprechende Gerüchte hatte RB-Vorstandsboss Oliver Mintzlaff allerdings eindeutig dementiert.

Der Noch-Sportdirektor, der unter anderem bei den Transfers von Sadio Mane, Virgil van Dijk, Mohamed Salah oder Alisson federführend mitwirkte und somit den Grundstein für den Gewinn der Champions League (2019) und Premier League (2020) legte, wird durch seinen Assistenten und Direktor des Kreditmanagements Julian Ward ersetzt. Der Verein bedankte sich bei Edwards für seine Leistungen und sprach ihm eine "ausschlaggebende Rolle" für das Erreichte zu.

Klopp schwärmt von Edwards: "War eine Konstante"

Jürgen Klopp erklärte: "Er war eine Konstante während meiner Zeit beim LFC, sein Beitrag zu unserem Erfolg ist für jeden klar ersichtlich. Ich wünsche Michael und seiner Familie alles Gute bei allem, was sie als nächstes tun. Ich weiß, dass er nicht sofort oder in Eile geht. Also haben wir noch etwas Zeit, um zusammenzuarbeiten."

In den restlichen gemeinsamen Monaten wolle Klopp "vielleicht noch mehr besondere Erinnerungen für unseren Verein schaffen". Er habe mit Edwards "eng zusammengearbeitet", jedoch gebe es im Klub "so viele brillante Leute, die alle zu dem beitragen, was wir erreicht haben".

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