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Fussball

Wales-Coach Giggs wegen Körperverletzung angeklagt

SID
Giggs ist wegen Körperverletzung angeklagt worden.

Der walisische Nationaltrainer Ryan Giggs ist wegen Körperverletzung angeklagt worden und wird seine Mannschaft deswegen nicht zur Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) begleiten. Er wird von seinem Assistenten Robert Page vertreten, wie der Verband FAW mitteilte. "Ich möchte Robert Page, dem Trainerstab, den Spielern und den Fans viel Erfolg bei der Europameisterschaft im Sommer wünschen", sagte Giggs.

Wie die britische Strafverfolgungsbehörde Crown Prosecution Service am Freitag mitteilte, wird Giggs vorgeworfen, zwei Frauen in seinem Haus angegriffen zu haben. Der ehemalige Starspieler von Manchester United muss sich am 28. April vor dem Magistrates 'Court in Manchester und Salford verantworten, sagte ein Sprecher des Crown Prosecution Service.

"Ich habe vollen Respekt vor dem ordentlichen Gerichtsverfahren und verstehe die Schwere der Anschuldigungen", so Giggs: "Ich werde vor Gericht auf nicht schuldig plädieren und freue mich darauf, meinen Namen reinzuwaschen."

Der 47-Jährige war Anfang November vorübergehend festgenommen und anschließend auf Kaution freigelassen worden. Giggs hatte den Vorwurf bestritten, eine Frau leicht verletzt zu haben. Durch das laufende Verfahren der häuslichen Gewalt hatte Giggs die letzten drei Länderspiele 2020 und die ersten drei WM-Qualifikationsspiele seines Teams im März verpasst. In diesen Begegnungen hatte ihn Page bereits vertreten.

Giggs, unter anderem 13-maliger englischer Meister und zweimaliger Champions-League-Sieger, ist seit Januar 2018 Teammanager von Wales. Zwischen 1991 und 2007 absolvierte der Offensivspieler 64 Länderspiele für die walisische Auswahl. Sein Vertrag als Nationaltrainer läuft bis Ende 2022.

Die FAW will in Kürze eine Vorstandssitzung einberufen, um die Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf den Verband und die Nationalmannschaft zu diskutieren.

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