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Fussball

Nur Dortmund muss schon zittern

SID
Nach der unglücklichen Niederlage gegen Sevilla muss Dortmund gegen Paris schon fast gewinnen
© Getty

In der Europa League können Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart mit Siegen am 3. Spieltag bereits für die Zwischenrunde planen, Borussia Dortmund steht im Heimspiel gegen Paris St. Germain bereits unter großem Druck.

Bayer Leverkusen und der VfB Stuttgart stehen vor der Tür zur Zwischenrunde der Europa League, doch ausgerechnet Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund muss schon zittern. Eine Niederlage im Heimspiel am Donnerstag (ab 18.45 Uhr im LIVE-TICKER und auf Sat.1) gegen Paris St. Germain könnte schon der Anfang vom Ende aller Träume vom neuen internationalen Ruhm bedeuten.

Stuttgart (ab 18.45 Uhr im LIVE-TICKER) gegen den FC Getafe und Leverkusen (ab 20.50 Uhr im LIVE-TICKER und auf Sat.1) bei Aris Saloniki können hingegen die Tabellenführung in ihren Gruppen sogar ausbauen.

In Dortmund sorgte Störfeuer aus Paris für Irritationen. Einen Tag vor dem möglicherweise vorentscheidenden Duell der Westfalen verkündete ausgerechnet der Gegner öffentlich das Interesse an einer Verpflichtung von BVB-Torhüter Roman Weidenfeller. Zufall oder Kalkül? Fest steht: Der Tabelledritte der Ligue 1 ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den bereits 37 Jahre alten Schlussmann Gregory Coupet, und Weidenfellers Vertrag läuft am Saisonende aus.

Weidenfeller soll bleiben

"Ich halte die Meldung zu diesem Zeitpunkt nicht für Zufall", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. An einen negativen Einfluss auf die Leistung von Weidenfeller oder gar der Mannschaft im Spiel gegen den französischen Pokalsieger und aktuellen Dritten der Ligue 1 glaubt Watzke nicht. Er ist sich "sicher, dass Roman auch über die Saison hinaus für uns spielen wird".

Eine Anfrage der Pariser liegt Weidenfeller vor, zunächst soll aber weiter mit dem BVB verhandelt werden. "Dortmund bleibt mein erster Ansprechpartner", bestätigte Weidenfeller dem SID. Allerdings scheinen beide Parteien finanziell noch relativ weit auseinanderzuliegen - deshalb kommt das Interesse aus Paris gerade recht.

Viermal (4:3 in Lwiw, 0:1 gegen Sevilla) musste Weidenfeller schon in den bisherigen beiden Spielen der Gruppe J hinter sich greifen. Deshalb kommt dem Heimspiel gegen Paris besondere Bedeutung zu. St. Germain führt die Tabelle mit sechs Punkten und ohne Gegentor an, mit jeweils drei Zählern folgen Sevilla und der BVB vor den noch sieglosen Ukrainern von Karpaty Lwiw.

42-jährige Serie beenden

Vier Tage nach dem Coup in Wolfsburg will Leverkusen nun auf internationaler Bühne eine Festung knacken. "Wir fahren dahin, um eine Serie zu beenden", sagte Kapitän Simon Rolfes vor dem Spiel in Griechenland. 42 Jahre ist Aris im heimischen, 23.000 Zuschauer fassenden Stadion Kleanthis Vikelidis ungeschlagen. Damals hieß die Europa League noch Messepokal (später UEFA-Cup), als man 1968 in der 2. Runde mit 1:2 gegen Uijpest Budapest unterlag. Seitdem ist Aris in 21 Spielen unbesiegt.

Leverkusen strotzt nach dem 3:2 in Wolfsburg vor Selbstvertrauen. "Das zeugt von einer guten Moral und guten Fitness. Das ist eine gute Entwicklung", meinte der Mittelfeldspieler. In der Bundesliga steht Bayer mittlerweile auf dem dritten Rang, die Gruppe B der Europa League führt der Werksverein mit vier Punkten vor Saloniki und Rosenborg Trondheim (je 3) an.

In der Bundesliga Schlusslicht, in der Europa League auf (Erfolgs-)Kurs: Stuttgart kann mit dem dritten Sieg im Spiel den Einzug in die K.o.-Runde fast schon perfekt machen. Während Trainer Jens Keller seine internationale Premiere feiert, geht es für die VfB-Profis auch um ihre Zukunft in Stuttgart.

"Wir werden bis zur Winterpause genau beobachten, wer bereit ist, den Karren mit aus dem Dreck zu ziehen. Wer diese Bereitschaft nicht erkennen lässt, wird keine Zukunft in unserem Verein haben", sagte Präsident Erwin Staudt mit Blick auf die Bundesliga-Tabelle.

Unter Beoachtung steht allerdings auch der ehemalige Assistenzcoach Keller, der in der vergangenen Woche Christian Gross beerbt und in Schalke (2:2) einen ordentlichen Einstand gefeiert hatte. In Stuttgart kursiert weiterhin der Name Christoph Daum, obwohl Bobic bereits energisch dementiert hat.

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