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Fussball

3. Liga: Braunschweiger Wiederaufstieg dank Lauterns Niederlage

SID

Eintracht Braunschweig hat die Rückkehr in die 2. Bundesliga geschafft - dank der Schützenhilfe von Viktoria Köln am Sonntag gegen den Verfolger der Niedersachsen, den 1. FC Kaiserslautern.

Aufstiegs-Jubel bei Eintracht Braunschweig: Der Traditionsklub aus Niedersachsen hat am Sonntag mit Verzögerung und dank Schützenhilfe von Viktoria Köln die sofortige Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Der deutsche Meister von 1967 profitierte am Sonntag von der 0:2 (0:2)-Niederlage des Verfolgers 1. FC Kaiserslautern am 37. Spieltag in der 3. Liga bei Viktoria Köln.

Am Samstag hatte die Eintracht um Trainer Michael Schiele den vorzeitigen Aufstieg durch ein 2:3 (1:2) beim SV Meppen zunächst noch verpasst. "Wir begrüßen einen der ersten deutschen Meister der Bundesliga-Geschichte zurück im Profifußball", gratulierte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), Donata Hopfen, die Trainer Schiele und den Betreuerstab sowie die Mannschaft und die Verantwortlichen der Eintracht um die neue Präsidentin Nicole Kumpis beglückwünschte.

Für die Lauterer (63 Punkte), die sich mit Relegationsrang drei trösten und nun gegen den Zweitliga-Drittletzten Dynamo Dresden antreten müssen, war es bereits das letzte Saisonspiel gewesen. Moritz Fritz (27.) und David Philipp (38.) trafen für die Rheinländer, die sich den Klassenerhalt sicherten.

Als Drittliga-Meister steht der 1. FC Magdeburg (75 Punkte) bereits seit zwei Wochen als Aufsteiger in die 2. Liga fest. Nun sind auch die Braunschweiger Löwen mit ihren 64 Zählern nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen. Erst vor einem Jahr, am 23. Mai 2021, war der Klub, der in der Saison 2013/14 letztmals im Oberhaus spielte, in die 3. Liga abgestiegen.

Am Samstag in Meppen brachten Thilo Leugers (2., Foulelfmeter) und Richard Sukuta-Pasu (16.) die Emsländer überraschend in Führung. Lion Lauberbach (34.) und Jan Hendrik Marx (68.) sorgten noch für die Braunschweiger Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Doch Rene Guder (86.) gelang bei einem Konter das Siegtor für die Meppener, die nach der Gelb-Roten Karte für Max Dombrowka wegen Handspiels (79.) in der Schlussphase in Unterzahl spielten.

"Wir wussten, worum es heute geht. Wir sind nicht gut reingekommen und mussten dann sehr viel investieren, um zurückzukommen. Das ist natürlich extrem bitter", konstatierte Marx bei MagentaSport.

1860 München hatte am Samstag die letzte theoretische Chance durch ein 0:4 (0:0) in Magdeburg verspielt. Im Abstiegskampf machte der MSV Duisburg durch ein 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg II den Klassenerhalt perfekt. Erst am vergangenen Mittwoch hatten die Zebras Trainer Hagen Schmidt entlassen und Torsten Ziegner als neuen Chefcoach installiert.

Auch der Hallesche FC rettete sich durch ein 2:1 (1:0) bei Absteiger Würzburger Kickers.

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