DFB-Pokal: RB Leipzig und Eintracht Frankfurt mit Choreo-Sorgen vor Finale

Von Oliver Wittenburg
Eintracht Frankfurt
© getty

Die Anhänger von Eintracht Frankfurt und RB Leipzig plagen vor dem DFB-Pokalfinale in Berlin Sorgen um ihre Choreographien. Beide allerdings aus völlig unterschiedlichen Gründen.

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Im Falle der Eintracht-Anhänger kollidiert die Fan-Choreo mit der vom DFB angesetzten Schweigeminute für den am Pfingstsonntag bei einem Jugendfußballturnier tödlich verletzten 15-Jährigen.

Laut einem Bericht der Bild passe die geplante Aktion nicht zum Charakter der Schweigeminute, weil zu erwarten sei, dass es im Frankfurt-Block nicht ruhig bleiben werde. In der über Wochen erarbeiteten Choreographie sei unter anderem der Einsatz von Pyrotechnik geplant.

Es sei den Verantwortlichen der Eintracht ein Anliegen, berichtet Bild, Kontakt mit der Familie des Verstorbenen aufzunehmen und zu versichern, dass eine entsprechende Aktion keineswegs Ausdruck mangelnden Respekts seitens des Klubs oder seiner Anhänger sei.

Leipzigs Fans hingegen bekamen für Teile ihrer Choreo keine Freigabe durch den Deutschen Fußball-Bund. Laut Bild hätten von den Fans verwendete Materialien nicht die Voraussetzung erfüllt, "schwer entflammbar" zu sein. "Teile der Choreo unserer Fans konnten heute nach Rücksprache mit dem DFB und der Berliner Feuerwehr nicht aufgebaut werden", erklärte RB. "Egal. Unsere rote Kurve wird stehen - zusammen für unser Team und für unsere Stadt!"

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