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Fussball

Teammanager warnt DFB-Team vor Übermut

SID
DFB-Teammanager Oliver Bierhoff fordert höchste Konzentration vom DFB-Team
© Getty

Oliver Bierhoff hat die deutsche Nationalmannschaft vor den EM-Qualifikationsspielen in diesem Jahr vor Übermut gewarnt. Der Teammanager fordert höchste Konzentration.

Teammanager Oliver Bierhoff hat die deutsche Nationalmannschaft vor den noch ausstehenden sechs EM-Qualifikationsspielen in diesem Jahr vor Übermut gewarnt.

"Die große Gefahr ist gerade, dass wir das EM-Ticket schon sicher wähnen. Dann kann jeder Ausrutscher gefährlich werden. Wir haben noch zwei schwierige Partien gegen hoch motivierte Österreicher, und auch das Rückspiel in der Türkei ist nicht zu unterschätzen", sagte Bierhoff eine Woche vor dem ersten Länderspiel der DFB-Auswahl in diesem Jahr am 9. Februar in Dortmund gegen Italien im Interview.

EM-Quali 2008 als "warnendes Beispiel"

Der ehemalige DFB-Kapitän erinnerte die Nationalspieler auch an ihre Verantwortung gegenüber ihren Fans: "Die EM-Qualifikation 2008 dient uns als warnendes Beispiel. Da waren wir frühzeitig durch, und danach lief es ein halbes Jahr nicht so nach Wunsch, von attraktivem Spiel war nicht mehr viel zu sehen. Das hat uns Sicherheit gekostet und einige Fans unzufrieden gemacht."

Deshalb fordert Bierhoff auch für den Klassiker gegen Italien höchste Konzentration, zumal das Spiel wegweisend für 2011 sein könne: "Für die Moral und das Selbstbewusstsein ist das enorm wichtig. Wir wollen den Weg fortführen, der uns seit der WM 2010 auch international eindrucksvolle Kritiken eingebracht hat. Wir dürfen diesen Schwung, dieses Selbstbewusstsein und die gewonnenen Sympathien nicht leichtfertig verspielen."

Bierhoff: "Werden alle Vollgas geben"

Der frühere Torjäger ist aber optimistisch, dass der WM-Dritte gleich zum Auftakt gegen die Azzurri die Erwartungen erfüllen wird: "Unsere Mannschaft verfügt über große Qualität, das hat sie gezeigt. In diesem Prestigeduell werden alle Vollgas geben."

Bierhoff betrachtet das Match in Dortmund nicht als Revanche für das WM-Halbfinale 2006, als der damalige Gastgeber an selber Stelle 0:2 nach Verlängerung gegen den späteren Weltmeister verlor.

"Das Spiel ist den Fans, aber auch uns Verantwortlichen noch in lebhafter Erinnerung. Aber beide Teams haben längst ein anderes Gesicht. Wichtiger als eine Revanche ist daher für uns, auf einen namhaften Gegner zu treffen, an dem wir uns messen können. Insofern: 2006 ist abgehakt."

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