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Fussball

FC Bayern München - Lazio Rom 2:1: FCB erreicht mühelos das CL-Viertelfinale

FC Bayern, Robert Lewandowski

Der FC Bayern München hat mühelos das Viertelfinale der Champions League erreicht. Nach einem 4:1-Sieg im Hinspiel gewann die Mannschaft von Trainer Hansi Flick das Rückspiel mit 2:1 (1:0) und blieb somit auch im 19. Champions-League-Spiel in Serie ungeschlagen (18 Siege). Hier geht's zu den Highlights der Partie.

Mit der 19. Teilnahme am Champions-League-Viertelfinale stellte der FC Bayern einen Rekord auf (die zweitmeisten hat der FC Barcelona mit 18). Die Auslosung des Viertelfinals erfolgt am Freitag (12 Uhr).

"Es war uns sehr wichtig, das Spiel zu gewinnen. Das ist unsere DNA. Unterm Strich war es okay, aber keine Glanzleistung. Wir hätten gerne zu Null gespielt, das gelingt uns zu selten in dieser Saison", sagte Joshua Kimmich. Robert Lewandowski (33., Foulelfmeter) und Eric Maxim Choupo-Moting (73.) hatten den FC Bayern in Führung gebracht, ehe Marco Parolo Lazios Ehrentreffer markierte (82.).

Lazio-Trainer Simone Inzaghi meinte nach der Partie zum Champions-League-Viertelfinalrekord des FC Bayern: "Manche Teams sind einfach unbespielbar - und der FC Bayern ist eines von ihnen." Am Samstag (15.30 Uhr) empfangen die "Unbespielbaren" in der Bundesliga den VfB Stuttgart.

FC Bayern München - Lazio Rom: Die Analyse

Mit dem komfortablen 4:1-Vorsprung aus dem Hinspiel ging der FC Bayern abwartend ins Spiel und überließ Lazio zunächst überraschend viel Ballbesitz - ohne dabei aber die Kontrolle zu verlieren.

Die Gäste, bei denen Torjäger Immobile nur auf der Bank saß, kamen zwar zu einigen Strafraumszenen, die der FC Bayern mit seiner Viererkette aus vier nominellen Innenverteidigern allesamt konzentriert verteidigte. Keeper Nübel, der für den erkälteten Neuer begann und seinen dritten Pflichtspieleinsatz der Saison absolvierte, wurde kaum geprüft.

Nach vorne ging beim FC Bayern unterdessen kaum etwas, das einzige Mittel waren oftmals lange Pässe der Innenverteidiger Alaba und Boateng. Die einzige ernsthafte Torchance der ersten Halbzeit war der Foulelfmeter, den Lewandowski souverän zum 1:0 verwandelte (33.).

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der FC Bayern deutlich offensivfreudiger. Gefahr versprühten vor allem der quirlige Sane über rechts und Lewandowski, der in der 67. am Aluminium scheiterte. Kurz darauf verließ er den Platz für Choupo-Moting, der das 2:0 erzielte (73.). Den Endstand zum 2:1 erzielte Lazio-Joker Parolo (82.).

FC Bayern München - Lazio Rom: Die Aufstellungen

FC Bayern: Nübel - Pavard, Jerome Boateng (46. Süle), Alaba, Hernandez - Kimmich (77. Martinez), Goretzka (64. Davies) - Leroy Sane, Thomas Müller (71. Musiala), Gnabry - Lewandowski (70. Choupo-Moting). - Trainer: Flick

Lazio: Reina - Marusic, Acerbi, Radu - Escalante (84. Akpa Akpro) - Lazzari (57. Parolo), Milinkovic-Savic, Luis Alberto (75. Cataldi), Fares (46. Lulic) - Muriqi (56. Pereira), Correa. - Trainer: Inzaghi

FC Bayern München - Lazio Rom: Die Daten des Spiels

Tore: 1:0 Lewandowski (33., Foulelfmeter), 2:0 Choupo-Moting (73.), 2:1 Parolo (82.)

  • Alaba zog mit seinem 89. Einsatz in der Champions League mit Bastian Schweinsteiger gleich. Mehr Spiele in dem Wettbewerb für den FC Bayern absolvierten nur Neuer (95), Kahn (103), Lahm (105) und Müller (122).

  • Parolo (36 Jahre, 51 Tage) ist der drittälteste Spieler, der in der K.o.-Phase der Champions League ein Tor erzielt hat - nach Paolo Maldini (36 Jahre, 333 Tage) und Ryan Giggs (37 Jahre, 148 Tage).
  • Erstmals seit fünf Jahren ist kein italienischer Klub im Viertelfinale der Champions League vertreten.

Der Star des Spiels: Joshua Kimmich (FC Bayern München)

Kimmich trieb seine Mannschaft permanent an - sowohl verbal, als auch mit seiner aggressiven Spielweise. Er verzeichnete eine starke Zweikampfquote von knapp 89 Prozent und einige wichtige Ballgewinne, lieferte außerdem die Vor-Vorlage zum 2:0.

Der Flop des Spiels: Vedat Muriqi (Lazio Rom)

Muriqi sorgte für keinerlei Torgefahr und verschuldete mit seinem Klammern gegen Goretzka im eigenen Strafraum den Elfmeter, der zum 1:0 führte. Anfang der zweiten Halbzeit ausgewechselt.

Der Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

Hart aber durchaus vertretbar war es, bei einem Klammern von Muriqi an Goretzka auf Elfmeter für den FC Bayern zu entscheiden. Weitere wirklich strittige Szenen gab es nicht.

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