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Fussball

Kein Barca, kein Real, kein Chelsea, kein United

Von SPOX
Eine Elf mit vielen Außenseitern und vier Bundesligaspielern
© spox

Die großen Mannschaften sucht man in der Top-11 des 3. Spieltags vergeblich. Neben den vier Bundesligaspielern Lahm, Kehl, Schmelzer und Höwedes sind jede Menge Außenseiter dabei.

Jesper Hansen (Nordsjaelland): Machte gegen Juventus wahrscheinlich das Spiel seines Lebens. Die Italiener hatten am Ende der Partie 30 Torschüsse und 18 Ecken auf dem Konto. Vor allem Hansen war es zu verdanken, dass trotzdem ein Punkt in Dänemark blieb. Extrem stark auf der Linie, aber auch sicher beim Herunterpflücken von Flanken und Eckbällen.

Philipp Lahm (Bayern München): Startete verhalten, drehte dann aber nach einer Viertelstunde immer mehr auf. Offensiv mit ordentlich Dampf, traute sich sogar endlich mal wieder beherzt in Dribblingsituationen. Defensiv bärenstark, klärte zweimal mit einem tollen Tackling, gut im Stellungsspiel und nahezu perfekt seine Zweikampfquote.

Pinto (Cluj): War der Turm in der Schlacht in der Abwehr der Rumänen. Im Kopfball nahezu unbezwingbar, war er der wahre Anführer in der Innenverteidigung und ein Garant für den Punktgewinn bei Galatasaray.

Benedikt Höwedes (FC Schalke 04): Der Kapitän marschierte in Schalkes insgesamt bärenstarker Defensive voran. Höwedes verlor in Hälfte eins keinen einzigen Zweikampf, zeigte ein überragendes Stellungsspiel und grätschte in seinem Geltungsbereich alles weg, was nicht niet- und nagelfest war. Auch dank ihm brachten die Gunners offensiv so gut wie nichts zustande.

Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund): Siegtor gegen Real Madrid - das reicht beinahe schon zum Eintritt in die Top-Elf. Schmelzer hatte beim BVB die meisten Ballkontakte und lieferte ein defensiv hervorragendes Spiel ab. Jederzeit sicher und im Verbund mit Großkreutz stark im Pressing. Dazu noch drei Torschussvorlagen, der Treffer zum 2:1 und das alles vor den Augen des Bundestrainers.

Charlie Mulgrew (Celtic): Fügte sich blendend in Neil Lennons Defensivkonzept ein und verteidigte wie seine Teamkollegen hochkonzentriert. Dazu stellte er die Barca-Defensive durch gefährlich getretene Standards immer wieder vor Probleme - so auch vor Samaras' Führungstreffer.

Sebastian Kehl (Borussia Dortmund): Dirigierte seine Mannschaft perfekt. Der Routinier räumte im Mittelfeld zusammen mit dem ebenfalls starken Bender ab, was abzuräumen war. Schob im Pressing geschickt mit nach und eroberte so viele Bälle in der gegnerischen Hälfte. Dazu stark im Zweikampf.

Christian Eriksen (Ajax Amsterdam): In einer starken Ajax-Mannschaft lief nahezu jeder Angriff über den quirligen Dänen. In der ersten Hälfte bei zwei Distanzschüssen noch ohne Fortune, bereitete er nach dem Seitenwechsel das Führungstor vor und machte mit seinem eigenen Treffer schließlich den Deckel drauf.

Willian (Schachtjor Donezk): War Denker und Lenker im Spiel der Ukrainer. Dirigierte das extrem schnelle Umschaltspiel seiner Mannschaft und war an nahezu jedem gefährlichen Angriff beteiligt.

Roberto Soldado (FC Valencia): Nahm die Abwehr der Weißrussen aus Borissow beinahe alleine auseinander. Den Elfmeter vor dem 1:0 holte der Spanier clever heraus, Treffer Nummer zwei erzielte er per sehenswerter Direktabnahme, sein drittes Tor leitete er selbst ein. Klarer Matchwinner für Valencia!

Jackson Martinez (FC Porto): Unglaublich effizient: Drei Torschüsse, zwei Tore, jederzeit beweglich und gefährlich. War somit der Matchwinner beim knappen Erfolg seines Teams.

Alle Ergebnisse des 3. Spieltags im Überblick

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