FC Bayern München, News und Gerüchte: "Alles zu fragwürdig!" Experte gegen Verpflichtung von Max Eberl - Rouven Schröder gewährt Einblicke

Von Tim Ursinus
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Didi Hamann hat sich klar gegen eine Verpflichtung von Max Eberl positioniert. RB Leipzigs Spordirektor Rouven Schröder hat sich zur Trennung geäußert. Zudem rückt ein Comeback von Manuel Neuer immer näher. Alle News und Gerüchte rund um den FC Bayern.

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FC Bayern München, News: Hamann gegen Eberl-Verpflichtung

Der ehemalige Nationalspieler Didi Hamann hat sich gegen eine Verpflichtung von Max Eberl als neuen Sportvorstand ausgesprochen.

"Eberl ist nach seiner Auszeit nach Leipzig gekommen und hat dort einen langen Vertrag unterschrieben. In den letzten Wochen und Monaten ist er seinen Aufgaben aber nicht so nachgekommen, wie es hätte sein sollen. Irgendwo hat er diesen Rauswurf provoziert", sagte der Sky-Experte gegenüber dem Schweizer Portal bluewin und fügte an: "Ich weiß nicht, ob das ein Mann ist, für den der FC Bayern jetzt noch Ablöse bezahlen muss, nachdem, was in Leipzig in den letzten Monaten passiert ist."

Hamann wisse nicht, ob die Bayern "so einen Mann, der wahrscheinlich noch fünf Millionen Euro plus Boni kostet", jetzt holen sollten. "Ich glaube nicht", ergänzte er.

Eberl hätte laut Hamann bezüglich seiner Bewunderung für den deutschen Rekordmeister ein falsches Spiel gespielt. "Dann darf er nicht nach Leipzig gehen", stellte der einstige Spieler des FC Bayern klar: "Die Leipziger hätten ihn doch nie geholt, wenn sie gewusst hätten, dass er nach sechs oder acht Monaten seine ganze Zeit in München verbringt. Mir ist das alles zu fragwürdig und zu einfach. Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee wäre für die Bayern, wenn sie ihn nach München holen würden."

Eberl war in der vergangenen Woche kurz vor dem direkten Duell mit dem FC Bayern von seinen Aufgaben bei RB Leipzig freigestellt worden. In der Stellungnahme war von "fehlendem Commitment" die Rede. Zudem hatte Eberl stets ein Dementi zu den anhaltenden Gerüchten über ein Engagement beim FCB vermieden.

"Oliver Mintzlaff hat gesagt, im April ging die Entwicklung los, dass sie das Gefühl hatten, dass er ( Max Eberl; Anm. d. Red.) sich nicht richtig mit dem Verein identifiziert. Und im April hat man (beim FC Bayern; Anm. d. Red.) die Entscheidung getroffen, dass Kahn und Salihamidzic gehen müssen", erklärte Hamann und deutete somit einen direkten Zusammenhang zwischen der Eberl-Trennung und einem Bayern-Interesse an.

Die Vermutung deckt sich mit einem Bericht der Sport Bild, wonach der FC Bayern schon "weit vor Eberls Leipzig-Rauswurf" Interesse signalisiert haben soll.

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FC Bayern München, News: Eberl? Schröder lässt aufhorchen

Sportdirektor Rouven Schröder hat sich zur Trennung von Max Eberl, der ihn einst bei RB Leipzig installiert hat, geäußert. "Wir haben die Gerüchte natürlich alle mitbekommen", erklärte er vor dem Spiel gegen Manchester City in der Champions League am DAZN-Mikrofon vielsagend: "Max und ich hatten eine enge Beziehung. Der Freitag war dann natürlich für alle ein sehr emotionaler Tag und letztlich auch überraschend. Letztlich ist es nicht wie gewünscht gelaufen."

Die Zusammenarbeit mit Eberl sei "eng und vertrauensvoll" gewesen, ergänzte Schröder: "Für die Trennung wird es Gründe gegeben haben. Wir haben sehr fleißig auch mit Felix Krüger die Transferphase bestritten - die Ergebnisse sieht man auf dem Platz. Es ist eine Entscheidung des Vereins. Die Trennung will ich nicht kommentieren."

Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff hatte das Eberl-Aus zuletzt verteidigt. "Es war nicht zu retten", stellte er klar.

Für Schröder geht es nun vorerst alleine weiter. "Ich gehe die Sachen an. Unter dem Strich ist es entscheidend, dass gute Entscheidungen getroffen werden. Das ist mein Job und für den Fußball brenne ich. Wir werden in der Länderspielpause zur Ruhe kommen und die Köpfe zusammenstecken. Das wird eine Teamentscheidung - so wie RB Leipzig ein Team ist", sagte er gegenüber der Bild.

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FC Bayern München, Gerücht: Baldiges Comeback von Neuer?

Nach seiner schweren Beinverletzung arbeitet Manuel Neuer derzeit an seinem Comeback. Zuletzt hatte er bereits erste Teile des Mannschaftstrainings und Torhüter-Einheiten absolviert. Wie der kicker berichtet, befinde sich der Kapitän des FC Bayern bereits auf der Zielgeraden, ehe er wieder voll ins Geschehen eingreifen kann.

Demnach habe Neuer auf allen Ebenen einen guten Eindruck hinterlassen. Das würde sich auch in seinen Werten widerspiegeln. Von seinem Beinbruch im Dezember 2022 würde er nichts mehr spüren, heißt es weiter.

In der anstehenden Länderspielpause wolle Neuer den letzten Schritt gehen und wird womöglich anschließend wieder im Bayern-Tor stehen.

FC Bayern München: Die nächsten fünf Pflichtspiele des FCB

DatumWettbewerbGegner
8. Oktober, 17.30 UhrBundesligaSC Freiburg (H)
21. Oktober, 18.30 UhrBundesligaMainz 05 (A)
24. Oktober, 18.45 UhrChampions LeagueGalatasaray (A)
28. OktoberBundesligaDarmstadt 98 (H)
31. Oktober/1. NovemberDFB-Pokal1. FC Saarbrücken (A)