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Fussball

FC Bayern: WM-Zyklus alle zwei Jahre? Salihamidzic und Kahn werden deutlich: "Quatsch!"

Von SPOX/SID
Die ungeplante Zwischenlandung der Nationalmannschaft bei der Rückreise aus Island hat Hasan Salihamidzic als "unglücklich" bezeichnet.

Die ungeplante Zwischenlandung der Nationalmannschaft bei der Rückreise aus Island hat Hasan Salihamidzic als "unglücklich" bezeichnet. Bei einer anderen Frage wurde der Bayern-Sportvorstand sehr viel deutlicher.

"Das ist Quatsch. Das geht gar nicht. Ich habe mir eigentlich vorgestellt, dass sie stattdessen alle sechs Jahre stattfindet", sagte Salihamidzic auf der Vorstellungs-Pressekonferenz von Neuzugang Marcel Sabitzer am Donnerstag angesprochen auf die Pläne der FIFA, alle zwei Jahre eine WM stattfinden zu lassen. Dafür rührt der Weltverband aktuell die Werbetrommel.

Auf große Zustimmung beim deutschen Rekordmeister traf er dabei nicht. Auch Vorstand Oliver Kahn äußerte sich skeptisch: "WM alle zwei Jahre oder eine solche Abstellungsperiode komplett im Oktober - da bin ich gespannt, was noch so alles kommt."

Die Debatte über eine Weltmeisterschaft alle zwei Jahre wurde in den letzten Tagen in der französischen Tageszeitung L'Equipe vom ehemaligen Trainer Arsene Wenger, dem Entwicklungsdirektor der FIFA, wiederbelebt.

Der langjährige Teammanager des FC Arsenal plädiert dafür, jedes Jahr einen Wettbewerb für die Nationalmannschaften zu veranstalten, etwa abwechselnd die Weltmeisterschaft und die Europameisterschaft.

Bayern geschwächt ins Topspiel? "Alles Profis!"

Bezüglich der ungeplanten Zwischenlandung der Nationalspieler am Donnerstagmorgen. sagte Salihamidzic mit Blick auf das Topspiel am Samstag (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) bei RB Leipzig, dass es "nicht zufriedenstellend" sei, "dass die Jungs eine längere Rückreise haben und dass sie ein bisschen in der Regeneration gestört werden".

All zu große Sorgen machte sich "Brazzo" aber dann doch nicht: "Das sind alles Profis, das kriegen wir alles hin bis Samstag." Außerdem blieben Manuel Neuer, Serge Gnabry und Joshua Kimmich die Torturen erspart, das Bayern-Trio hatte sich für den Direktflieger am Donnerstagmorgen nach München entschieden. Neuer fühlte mit den Teamkollegen. "Da kann man nichts machen, das ist blöd gelaufen. Aber Sicherheit geht vor", sagte der Torhüter dem SID.

Grund für die Zwischenlandung war ein womöglich defekter Stromgenerator. Wie die litauische Charterfluggesellschaft KlasJet dem SID am Donnerstag mitteilte, hatten Bedenken bestanden, dass der Ersatzgenerator an Bord des Fluges KLJ2703 aus Reykjavik "nicht zuverlässig funktionieren" könnte.

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