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Fussball

FC Schalke 04 holt ehemaligen Bayern-Assistenten Peter Hermann

Von SPOX/SID

Der Schalke verstärkt für den anstehenden Endspurt im Bundesliga-Aufstiegs-Rennen sein Trainerteam mit Peter Hermann.

Hermann wird ab sofort als Co-Trainer das Team von Interims-Chef Mike Büskens verstärken. Für den 70-Jährigen ist es die Rückkehr zum FC Schalke 04, für den er bereits von 2013 bis 2014 an der Seite von Jens Keller tätig war.

Als langjähriger Assistent von Jupp Heynckes gewann er mit dem FC Bayern 2013 die Champions League. Zudem holte er als Co-Trainer 2013, 2018 und 2019 die Deutsche Meisterschaft.

"Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen hatte ich gleich ein gutes Gefühl. Schalke hat in den vergangenen Monaten eine zielführende Entwicklung genommen und in Ruhe wichtige Schritte nach vorne gemacht", hieß es in einem Pressestatement der Schalker seitens Hermann.

Sportdirektor Rouven Schröder erhofft sich von Hermann "wichtige Impulse" für die "entscheidende Phase der laufenden Saison". "Mit seiner Erfahrung und seiner fachlichen Qualifikation wird er unseren Stab unmittelbar verstärken", sagte Schröder: "Er war selbst Profi, arbeitet seit nunmehr 30 Jahren erfolgreich als Co-Trainer auf absolutem Top-Niveau und hat dabei verschiedenste Situationen erlebt."

Hermann war zuletzt Co-Trainer der deutschen U20-Nationalmannschaft. Dorthin will er auch nach dem Sommer zurückkehren. "Er hat signalisiert, dass er über den Sommer hinaus gerne noch ein weiteres Jahr bei uns dranhängen will. Gleichzeitig möchte er auch dem FC Schalke 04 in den nächsten beiden Monaten helfen", sagte Meikel Schönweitz, Cheftrainer der U-Nationalmannschaften.

Schalke 04: Wer übernimmt im Sommer?

Auf Schalke wird derweil weiterhin nach einer Lösung für den Sommer gesucht. Für Büskens kommt ein längeres Engagement nicht in Frage. Kosta Runjaic, der seinen Posten als Sportdirektor bei Pogon Stettin im Sommer aufgeben wird, war zuletzt von der WAZ ins Spiel gebracht worden. Die Sport Bild nannte drei weitere Kandidaten.

Daniel Farke, der im Zuge des Ukraine-Kriegs den russischen Klub FK Krasnodar verlassen hatte, Setfan Leitl von der SpVgg Greuther Fürth und Sandro Schwarz würden auf der Liste von Schröder stehen.

Schwarz ist aktuell noch bei Dinamo Moskau und besitzt noch einen Vertrag bis 2024. Der 43-Jährige hat aber ein gutes Verhältnis zu Schröder aus gemeinsamen Zeiten beim FSV Mainz 05.

Leitl ist ebenfalls noch an seinen Verein gebunden, hätte dem Bericht zufolge aber Zweifel daran, ob er die Verantwortung bei den Kleeblättern nach dem sehr wahrscheinlich Abstieg in die 2. Liga weiter tragen will. Zu Verhandlungen sei es aber noch mit keinem der Kandidaten gekommen.

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