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Fussball

Hertha BSC: Kevin-Prince Boateng spricht über geplatzten Wechsel zu Manchester United

Von Lukas Schranner
KEVIN-PRINCE BOATENG | MITTELFELD | HERTHA BSC

Kevin-Prince Boateng (34) von Bundesligist Hertha BSC hat auf seine bisherige Laufbahn zurückgeblickt und dabei durchsickern lassen, welche zwei Entscheidungen er heute bereut.

Der langjährige Nationalspieler Ghanas sprach in einem ausführlichen Interview beim Klub-Format "Ein Tach mit" über seinen Werdegang und verriet, dass er seinem frühen Abschied vom Hauptstadtklub ein klein wenig nachtrauert.

"Ich war 20 Jahre alt, Stammspieler - es war alles gut. Ich war zu Hause, meine Familie war hier", so der Mittelfeldspieler über das Jahr 2007.

Jedoch sei er von Tottenham Hotspur "weggekauft worden" - "Ich hätte noch zwei, drei Jahre hierbleiben sollen, wäre dann vielleicht deutscher Nationalspieler geworden." Die Spurs sicherten sich seinerzeit für 7,9 Millionen Euro die Dienste des damals 20-Jährigen.

Den anderen Fehler in seiner Laufbahn sieht Boateng bei der Entscheidung, beim FC Schalke 04 unterschrieben zu haben. Denn dafür schlug er sogar ein Angebot eines Top-Klubs aus.

Boateng über Schalke-Wechsel: "Man hat es ja gesehen ..."

Für zehn Millionen Euro wechselte Boateng als 26-Jähriger im Jahr 2013 von der AC Mailand nach Gelsenkirchen. "Ich hatte die Möglichkeit, zu Manchester United zu wechseln. Ich habe mich für Deutschland entschieden - man hat dann ja gesehen, was auf Schalke mit mir passiert ist", erklärt Boateng.

In zwei Jahren brachte er es auf Schalke nur auf 18 Einsätzen und wurde zudem medial scharf kritisiert. Ihm wurde lange Zeit nachgesagt, nicht aus sich herausgehen zu können.

"Irgendwann bin ich dann intelligent geworden. Das hat bei Mailand angefangen. Da habe ich mit Weltstars gespielt und mir von allen etwas abgeschaut", so der heute 34-Jährige über seine Entwicklung, die ab 2015 von vielen Vereinswechseln geprägt wurde.

Boateng über Ibrahimovic: "Einfach nur harte Arbeit"

2015 kehrte er zu Milan zurück. Seither kickte der gebürtige Berliner noch für Eintracht Frankfurt, UD Las Palmas, US Sassuolo, den FC Barcelona, der AC Florenz, Besiktas und der AS Monza. Seit Sommer 2021 steht er bei der Hertha unter Vertrag.

Am meisten abgeschaut hat sich der Routinier bei keinem geringeren als Zlatan Ibrahimovic. "Durch ihn habe ich gelernt: Das ist einfach nur harte Arbeit. Du musst den Willen haben und mehr machen als alle anderen, denn talentiert sind alle. Was sich durchsetzt, ist der Wille", schwärmt Boateng von seinem damaligen Weggefährten.

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