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Fussball

Hertha BSC - Fredi Bobic über Inzidenzwert: "Total am Thema vorbei"

SID
Fredi Bobic ist der neue starke Mann bei der Hertha.

Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic von Hertha BSC befürchtet zum Saisonstart der Bundesliga aufgrund steigender Inzidenzzahlen in Deutschland weitere Einschränkungen bei den Zuschauern.

"Ich bin leider fest davon überzeugt, dass der steigende Inzidenzwert Bestand hat und, dass er zum Bundesligastart überall über 35 liegen wird. Dann dürften in alle Stadien nicht mehr als 5000 Zuschauer. Das halte ich wirklich für total am Thema vorbei", sagte der Europameister von 1996 bei Sky.

Er sei da ganz klarer Meinung und damit auch nicht alleine. Bobic: "Es geht hier nicht nur um den Fußball, sondern um den Sport insgesamt. Ich will auch die Verbände der Hallensportarten nicht vergessen, die ich mir sehr gerne anschaue. Ich glaube, es ist mittlerweile schwer zu sagen, dass geimpfte Menschen nicht zu solchen Großveranstaltungen dürfen."

Man habe in Deutschland "großartige Hygienekonzepte, die hervorragend umgesetzt werden. Die Menschen nicht in die Stadien zu lassen, ist wirklich kontraproduktiv. Das ist Wasser auf die Mühlen von denen, die sich nicht impfen lassen", äußerte der Ex-Nationalspieler.

Mit Blick auf die Kaderumstrukturierung bei Hertha betonte Bobic, dass man bei der Auswahl der Spieler sehr viel Wert auf die Mentalität gelegt habe. "Das ist auf jeden Fall eines der Merkmale, bei dem wir ausgemacht haben, dass wir das besser hinbekommen müssen", meinte er, "wir brauchen einen anderen Spirit in der Mannschaft nach dem schwierigen letzten Jahr, aber gefühlt schon seit zwei Jahren".

Hertha wolle eine gewisse Stabilität reinbekommen, "und da brauchst du natürlich Spieler, die vorangehen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Das funktioniert bisher aus meiner Sicht sehr gut, und wir haben richtig gute Neuzugänge."

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