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Fussball

Marcus Thuram will Borussia Mönchengladbach treu bleiben

Von SPOX
Marcus Thuram will bei Borussia Mönchengladbach bleiben.

Angreifer Marcus Thuram ist bei Borussia Mönchengladbach derzeit mehr als zufrieden und denkt nicht an einen Abschied. Außerdem sprach er über Trainer Marco Rose, sein Debüt in Frankreichs Nationalmannschaft und sein Engagement gegen Rassismus.

"Ich konzentriere mich momentan voll, zu 100 Prozent, auf Borussia und bin sehr glücklich, hier zu sein. Ich habe auch mit keinem anderen Klub gesprochen", erklärte der Franzose, der zuletzt mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht wurde, im Gespräch mit dem kicker.

"Die Borussia hat mir viele Karriereschritte ermöglicht, ich spiele Champions League und habe den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft", führte Thuram aus und fügte hinzu: "Ich bin in Gladbach nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch gewachsen, habe mich weiterentwickelt. Borussia war die beste Wahl für meine Karriere."

Daran habe auch Trainer Marco Rose entscheidenden Anteil: Er spiele "eine wichtige Rolle. Er macht Spieler besser", betonte Thuram. Ob ein Verbleib in Gladbach von der erneuten Qualifikation für die Königsklasse abhänge, ließ er offen: "Das weiß ich heute nicht, darüber habe ich noch nicht nachgedacht."

Thurams Debüt für die Equipe Tricolore

Im vergangenen Jahr kam der 23-Jährige für neun Millionen Euro von EA Guingamp nach Mönchengladbach. Bei den Fohlen etablierte sich Thuram schnell als Leistungsträger und feierte zudem im November bei der 0:2-Niederlage gegen Finnland sein Debüt für die französische Nationalelf.

"Es war eine große Ehre, Teil dieses Teams sein zu dürfen. Und klar, ich will jetzt so lange wie möglich dabeibleiben", sagte er. Allerdings ärgerte er sich über die vergebenen Chancen gegen die Finnen: Er hätte "ein oder zwei Tore machen müssen. Das wurmt einen Stürmer." Er hofft auf eine Berufung für die EM im kommenden Jahr, weiß aber: "In Frankreich haben wir sehr viele Spieler mit einer außergewöhnlichen Qualität."

Thuram: Rassismus "nicht stillschweigend hinnehmen"

Auch über sein Engagement gegen Rassimus sprach Thuram. Nach seiner Aktion im Gedenken an George Floyd im Juni sei er "überglücklich über die vielen Reaktionen" gewesen, "sie kamen aus der ganzen Welt!" Er werde auch in Zukunft wieder für meine Überzeugung eintreten und meine Meinung kundtun, ganz sicher."

Zwar gäbe es für Sportler in seinen Augen keine Pflicht, sich politisch zu engagieren, sagte Thuram. Aber: "Als junge schwarze Spieler können wir es nicht stillschweigend hinnehmen, was George Floyd passiert ist - und auch anderen passiert."

Auch in der laufenden Spielzeit läuft es für Thuram bei den Fohlen nach Plan. So kommt der Offensivmann in 14 Einsätzen für den derzeitigen Tabellensiebten auf vier Tore und sechs Assists.

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