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Fussball

FC Bayern München: Uli Hoeneß attackiert BVB - und spricht über Kai Havertz

Von SPOX/SID
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist derzeit nicht gut auf Alaba-Berater Zahavi zu sprechen.

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat die Transferpolitik von Borussia Dortmund als "unklug" bezeichnet.

"Wenn Dortmund einen hochtalentierten Spieler kauft und er gut spielt, kann man wenige Monate später entweder aus dem Club selbst oder von außerhalb hören, dass er irgendwann ein Verkaufsobjekt darstellen wird. Wie soll ein Spieler die DNA eines Vereins hundertprozentig aufsaugen, wenn er das Gefühl hat, ein Verkaufsobjekt zu sein?", sagte er im Interview mit der FAZ.

"Bei uns gibt es das überhaupt nicht. Wir holen Spieler für Bayern München. Und niemals, um daraus Geschäfte zu machen. Ein Spieler muss das Gefühl haben: Ich bin Bayern forever", ergänzte er.

FC Bayern: Uli Hoeneß über Kai Havertz

Hoeneß äußerte sich auch zur Transferpolitik des FC Bayern - und glaubt nicht an einen Wechsel von Nationalspieler Kai Havertz von Bayer Leverkusen zum deutschen Rekordmeister. "Ich bin sicher, dass es nach Leroy Sane in diesem Jahr bei uns keinen Großtransfer mehr geben wird", sagte der frühere Welt- und Europameister.

Das habe nichts mit der Qualität von Havertz zu tun, erklärte Hoeneß, "wir halten ihn alle für einen sehr, sehr guten Spieler. Aber in der Corona-Zeit nach einem Transfer von knapp 50 Millionen noch einen von 70, 80 Millionen oder mehr ohne gesicherte Gegenfinanzierung durch Spielerverkäufe zu machen, kann ich mir nicht vorstellen."

Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes hatte am vergangenen Donnerstag in einer Medienrunde erklärt, man habe noch keine konkrete Anfrage für den offenbar abwanderungswilligen Topstar erhalten.

Zuletzt hatten verschiedene Medien berichtet, dass sich Havertz mit dem FC Chelsea einig sei und die Blues in die Verhandlungen mit Bayer starten wollen (Highlights: Die schönsten Tore von Kai Havertz im Video).

Uli Hoeneß hofft im Herbst auf 20- bis 25.000 Zuschauer

Außerdem äußerte sich Hoeneß zu einer Fan-Rückkehr in die Stadien. Er hofft auf die Erlaubnis für 20- bis 25.000 Zuschauer in Bayern Münchens Allianz Arena beim Saisonstart der Bundesliga am 18. September. "Ich hoffe sehr, dass wir im Herbst Spiele mit Zuschauern erleben werden, in München vielleicht mit 20- bis 25.000", erkärte er.

Dies könne sich aber nur erfüllen, "wenn die Infektionszahlen nicht stark hochgehen", so Hoeneß, "meine große Hoffnung ist der Impfstoff. Ich schließe in mein Nachtgebet immer die Forscher ein, die ihn entwickeln." Er denke dabei "zunächst nur bis Weihnachten. Ich mag mir gar nicht vorstellen, dass wir eine ganze Saison so spielen. Das würde den Fußball ins Mark treffen", fuhr der 68-Jährige fort.

Eine Rückkehr der Zuschauer gilt angesichts steigender Fallzahlen in Deutschland als wenig wahrscheinlich. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dämpfte am Sonntag entsprechende Hoffnungen. "Ich bezweifle, dass wir im August weitere Lockerungen beschließen können. Daher bin ich auch als Fußballfan sehr skeptisch zum Start der Bundesliga. Geisterspiele ja, aber Stadien mit 25.000 halte ich für sehr schwer vorstellbar", sagte der CSU-Chef der Bild am Sonntag.

 

 

 

 

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