Fussball

Hertha BSC denkt offenbar über Tesla oder Amazon als Hauptsponsor nach

Von SPOX
Die Hertha-Verantwortlichen wollen Berlin zu einem Spitzenklub aufbauen.

Hertha BSC arbeitet weiterhin an seinem Vorstoß, zu einem Spitzenteam zu werden. Offenbar buhlt der Hauptstadtklub um die Dienste der US-Unternehmen Tesla oder Amazon als neue Hauptsponsoren. Das berichten die Berliner Zeitung und der Berliner Kurier übereinstimmend.

Demnach sei die Änderung des Partners in dieser Größenordnung ganz nach dem Geschmack von Investor Lars Windhorst, der bis diesen Oktober bereits 374 Millionen Euro über seine Firma Tennor in den Verein gesteckt haben wird.

Mit dem großen Namen, den einer der beiden Sponsoren mit sich bringen würde, will die Hertha sich dem Bericht zufolge noch attraktiver auf dem internationalen Markt machen.

Aktuell besitzen die Berliner zwar noch einen Hauptsponsor, doch nach einem kürzlich erschienen Bericht des kicker soll der Discounter Tedi auch seine Bereitschaft signalisiert haben, vorzeitig den Weg freizumachen. Der derzeitige Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2021.

Eine Sprecherin von Tedi hatte gegenüber der dpa bestätigt, dass es keine Pläne für eine neuen Vertrag gebe. Der Discounter war zuvor bereits Ärmelsponsor und soll zuletzt rund 7,5 Millionen Euro pro Jahr gezahlt haben.

Hertha BSC winken wohl bis zu 20 Millionen Euro

Bei einem Deal mit Autobauer Tesla, der derzeit in Brandenburg eine gigantische Fabrik baut, oder dem Onlineversandhandel Amazon würde die "Alte Dame" laut den Berichten wohl bis zu 20 Millionen Euro im Jahr einnehmen.

Bereits im vergangenen Februar hatte die Hertha an neuen Sponsoren-Deals gearbeitet. Der Bekanntheitsgrad von Ex-Trainer Jürgen Klinsmann in den USA sollte damals genutzt werden.

"Wir waren wegen ihm kurz davor, neue Sponsoren an Land zu ziehen. Deswegen ist es umso bedauerlicher, wie es geendet hat. Wir haben schnell gemerkt, dass der Name gerade bei Sponsoren große Zugkraft hatte", sagte Mäzen Windhorst nach Klinsmanns überraschendem Rücktritt. Der ehemalige Bundestrainer hatte damals via Facebook verkündet, dass er nicht mehr weitermachen wolle - ohne die Verantwortlichen des Vereins vorher zu informieren.

Windhorst hatte zuletzt von großen Plänen mit der Hertha gesprochen. "Wenn alle Beteiligten mitspielen und nicht zu große Fehler gemacht werden, dann gibt es theoretisch keinen Grund, warum Hertha nicht auch einmal Deutscher Meister werden sollte und in der Champions League oben mitspielt", sagte er Anfang Juli gegenüber der Bild.

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