Fussball

BVB: Emre Can sieht sich nicht nur als Kämpfer - "Ich bin kein Blinder"

SID
Emre Can sieht sich nicht nur als Kämpfer auf dem Platz.

Nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund wurde Nationalspieler Emre Can vor allem für seine kämpferische Klasse gelobt, nun hat der 26-Jährige versucht, diesem Image entgegenzuwirken. "Wenn man mich allein darüber definiert, dann geht leider unter, dass ich auch Fußball spielen kann. Ich bin kein Blinder! Ich habe mich in Liverpool oder Turin nicht allein wegen meiner guten Mentalität behauptet", sagte Can im kicker-Interview (Montagsausgabe).

Diese Mentalität habe sich Can aus seiner Kindheit erhalten. "Als Kinder kickten wir auf einem Gummiplatz und spielten immer eine 'Mini-WM'. Wir grätschten, bis die Knie schlimm aussahen, aber es ging immer darum, unbedingt zu gewinnen. Diese Eigenschaft habe ich auf dem Bolzplatz gelernt - und sie hat mich überallhin begleitet", sagte er: "Ich hasse es zu verlieren."

Can war im Winter zunächst auf Leihbasis vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin zum BVB gewechselt, inzwischen griff eine Kaufpflicht in Höhe von 25 Millionen Euro. Sein Vertrag bei den Westfalen läuft bis 2024. "Für den BVB empfand ich schon immer eine extreme Sympathie. Ich wollte zu einem Verein, für den ich wichtig sein kann, wo ich gebraucht werde. Das ist in Dortmund der Fall. Die Borussia passt gut zu mir - und umgekehrt", sagte Can.

Nach eigenen Angaben hatte er drei Angebote aus der Premier League. "Aber darüber habe ich aufgrund meiner Liverpooler Vergangenheit keine Sekunde nachgedacht", sagte er.

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