Fussball

BVB: Wegen Lucien Favre - Hans-Joachim Watzke stellt Klopp-Schwärmerei klar

Von SPOX
Hans-Joachim Watzke hat seine Aussagen über Jürgen Klopp klargestellt.

BVB-Boss Hans Joachim Watzke hat klargestellt, dass seine Schwärmerei über Ex-Trainer Jürgen Klopp nicht als versteckte Kritik an Lucien Favre zu verstehen sein solle.

"Bei Wehmut geht es nicht darum, dass Klopp nicht mehr Trainer ist", erklärte Watzke vor 400 Gästen im Eventbereich des Signal-Iduna-Parks, wo sein Buch "Echte Liebe - ein Leben mit dem BVB" am Donnerstagabend vorgestellt wurde. Bei der Veranstaltung war auch Jürgen Klopp als Stargast zugegen.

Darüber hinaus betonte der 60-Jährige, dass seine Schwärmerei für Klopp nicht als versteckte Kritik an Favre zu verstehen sei. "Ich verstehe mich auch mit Favre gut, habe mich auch mit Bosz und Stöger gut verstanden", sagte Watzke, der keine Trainerdiskussion anstoßen wollte.

"Lucien macht sehr gute Arbeit. Das ist nicht das Thema. Es geht hier überhaupt nicht um den Trainer, sondern um eine menschliche Komponente. Das gibt es in jedem Verein, in dem ein Trainer eine Epoche geprägt hat", erklärte Watzke, der dennoch zugab, Klopp zu vermissen: "Im Trainingslager, nachts um 2 Uhr, wenn ich nicht einschlafen kann, dann fehlt mir etwas; Klopps lautes Hahaha-Lachen von der Terrasse."

Die Bild hatte vorab einen Auszug aus dem Buch veröffentlicht, in dem Watzke die Trennung von Klopp im Sommer 2015 bereute und von seiner Beziehung zum ehemaligen Borussia-Trainer schwärmte.

BVB: Watzke kann Kritik an Zeitpunkt der Präsentation nicht verstehen

In seinem Buch beschreibt der Geschäftsführer seinen Freund Klopp schwärmerisch als einmaligen Glücksgriff, der sich niemals wiederholen wird. Zudem berichtet Watzke, er habe seinen Erfolgstrainer noch im Mai 2018 zurück zum BVB holen wollen - also wenige Wochen vor der Verpflichtung des jetzigen Trainers Favre.

Auch weil dieser nach drei Ligaspielen ohne Sieg in der Kritik steht, wurde Zeitpunkt der Buchpräsentation hinterfragt. "Die Grundsatzentscheidung zu diesem Buch fiel vor neun Monaten", erwiderte Watzke. "Sollen wir jetzt warten, bis wir wieder ein Spiel gewinnen?"

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