Fussball

BVB: Florian Kohfeldt als Nachfolger von Lucien Favre? Sebastian Kehl dementiert

Von SPOX
Sebastian Kehl hat sich klar für Lucien Favre ausgesprochen.

Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB, hat Spekulationen um Florian Kohlfeldt als möglichen Nachfolger von Trainer Lucien Favre vehement dementiert. Der Schweizer soll nach drei Pflichtspielen ohne Sieg auch intern nicht umstritten sein.

"Die Diskussion ist nicht nicht gerechtfertigt und lächerlich. Es ist der sechste Spieltag, es sind drei Punkte bis zur Tabellenspitze. Wir haben einiges zu tun, darauf sollten wir uns konzentrieren", sagte Kehl vor der Abreise zum Champions-League-Spiel am Mittwoch bei Slavia Prag (ab 18.55 Uhr im Liveticker).

"Natürlich wissen wir, dass wir im Moment nicht unseren besten Fußball spielen und mit der Tabellensituation aktuell nicht einverstanden sind. Deswegen ist es auch normal, dass Kritik aufkommt. Ich finde Reibung an einem gewissen Moment auch gar nicht schlimm und jetzt sind die Sinne geschärft, wir wissen, dass im Moment viel auf uns einprasselt", ergänzte Kehl.

Favre selbst sagte am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Prag: "Ich bin daran gewöhnt, ich bin seit 30 Jahren Trainer."

BVB stand wohl schon mit Kohfeldt in Kontakt

Bereits am Sonntag, einen Tag nach dem 2:2 bei Werder Bremen, sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc den Ruhr Nachrichten: "Klar, wir führen keine Trainerdiskussion." Zorc sprach zudem von einer "unbefriedigenden Phase", betonte jedoch seine Rückendeckung für Favre und erklärte: "Wir stehen vor zwei wichtigen Spielen in zwei unterschiedlichen Wettbewerben, die beide richtungsweisend sind."

Das Portal DeichStube berichtete, dass es bereits Kontakt zwischen dem BVB und Bremen-Coach Kohfeldt gegeben habe. Da Berater Marc Kosicke, der zudem die Interessen von Jürgen Klopp vertritt, enge Kontakte zur Borussia pflegt, müsse dies jedoch nicht zwingend mit Verhandlungen um den Trainerposten beim BVB zusammenhängen.

Das Portal ergänzte, dass Kohfeldt sehr an seiner Aufgabe in Bremen hänge und nicht an einen Abgang denke. "Ich werde meinen Vertrag bis 2023 erfüllen, wenn Werder Bremen das so will", sagte er schon im Zuge seiner Vertragsverlängerung im Sommer. In Kohfeldts Kontrakt sollen Ausstiegsklauseln verankert sein, die jedoch erst ab 2021 wirksam werden.

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