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Fussball

Dutt: Kein Geld für neuen Stürmer

Von Marco Nehmer
Robin Dutt setzt in Bremen auf ein gesundes Mannschaftsgefüge
© getty

Werder Bremen würde vor Ablauf der Transferperiode gern noch einmal etwas für den Angriff tun, doch an der Weser fehlen die finanziellen Mittel. Der Bremer Konsolidierungskurs sieht vor, zunächst Spieler zu verkaufen. Klappt das nicht, so muss laut Trainer Robin Dutt der Teamgeist die Kohlen aus dem Feuer holen.

"Es wird nicht einfach, mit unseren finanziellen Möglichkeiten einen besseren Stürmer zu finden, als wir schon haben", wird Dutt von der "Kreiszeitung" zitiert. "Der Plan ist, noch jemanden zu holen. Aber das ist nicht umsetzbar, weil wir keine Verkäufe und kein zusätzliches Geld haben. Denn wir verschulden uns nicht."

In der Vorbereitung funktioniert die Variante mit Franco Di Santo im Sturmzentrum und Eljero Elia als hängender Spitze bislang zwar äußerst zufriedenstellend, doch Dutt betonte: "Es geht nicht darum, das in Frage zu stellen, was du hast, sondern zu schauen, dass du dich weiter verstärkst. Der Deutsche Meister investiert doch auch."

Doch das Geld ist nicht da, die Spieler im Schaufenster wie Mehmet Eikici und Joseph Akpala finden derzeit keinen Abnehmer. "Wir versuchen dann eben, ohne diese Investitionen auf unseren Teamgeist, auf unsere sportliche Entwicklung zu setzen", so Dutt pragmatisch.

"Ich vertraue dem Verein"

Ohnehin ist der frühere DFB-Sportdirektor vom Bremer Primat der finanziellen Stabilisierung überzeugt: "Das darf man auch mal positiv sehen. Ich vertraue dem Verein, dass der Konsolidierungskurs erfolgreich beendet, der Turnaround geschafft wird. Dann können die Investitionen wieder zunehmen. Schuldenfrei funktioniert das einfacher als mit Schulden."

Doch die Kehrseite der Medaille ist, dass die Mannschaft ohne weitere Zufuhr von frischem Blut erneut an ihre Leistungsgrenze gehen muss.

"Wir schöpfen unser Maximum aus, mehr kann man von uns nicht erwarten. Die Mannschaft gibt so Vollgas, dass wir alles, was an Potenzial drinsteckt, rausholen werden", so Dutt.

Robin Dutt im Steckbrief

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