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Fussball

Schnappt sich Stuttgart "Kiwi-Messi" Rojas?

Von Adrian Bohrdt
Das neuseeländische Talent Marco Rojas wurde in der A-League zum Spieler des Jahres gewählt
© getty

Der neuseeländische Shootingstar Marco Rojas will sich bis zum Ende der Woche entscheiden, wohin es ihn in der kommenden Saison zieht. Der Vertrag des 21-Jährigen von Melbourne Victory läuft im Sommer aus, mehrere Vereine sollen interessiert sein.

"Es gab Interesse von Stuttgart, einem großen Bundesliga-Klub, und auch zwei Premier-League-Teams haben angefragt", zitiert der australische TV-Sender "SBS" Rodi Rojas, Vater und Berater des offensiven Mittelfeldspielers, auf seiner Internetseite.

Aus der Bundesliga sollen außerdem Werder Bremen, wo Rojas 2008 sogar bereits ein Probetraining absolviert hat, Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach ihre Fühler nach dem von australischen Medien als "Kiwi-Messi" gefeierten Rojas ausgestreckt haben.

Spieler des Jahres

"Ich werde mir anschauen, was es an Angeboten gibt und dann schauen, was das Beste für mich ist und was mir hilft, mich weiterzuentwickeln", sagte er zu "ABC News".

Rojas hatte in der für Melbourne gerade zu Ende gegangenen Saison mit 15 Toren und fünf Vorlagen in 25 Ligaspielen auf sich aufmerksam gemacht. Er wurde als Spieler des Jahres, sowie als Nachwuchsspieler des Jahres ausgezeichnet.

Sprung nach Europa eine Frage der Zeit

Für Vater Rodi ist es jetzt alles eine Frage des richtigen Timings: "Die Aufgabe ist, abzuwägen, was die beste Entscheidung für Marco zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere ist. Es geht um Timing und darum, eine Entscheidung zu treffen, die ihn als Fußballer verbessert."

Rojas sei sehr glücklich bei Melbourne, "und wenn es ein europäischer Klub wäre, würde er dort bleiben. Aber wie jeder andere Spieler auch, will er auf dem höchsten Level spielen, so dass er sein volles Potential ausschöpfen kann".

Es komme deshalb auch nur darauf an, "wann er diesen Schritt geht. Das Interesse ist da, jetzt geht es darum, sich zu entscheiden." Obwohl Rojas im Sommer ablösefrei ist, wäre eine Ausbildungsentschädigung von gut 137.000 Euro fällig.

Marco Rojas im Steckbrief

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