Fussball

Frankfurt präsentiert neuen Trikotsponsor

SID
Auch Takashi Inui trägt in der kommenden Spielzeit das Krombacher-Logo spazieren
© Getty

Eintracht Frankfurt geht mit der Brauerei Krombacher als neuem Trikotsponsor in die kommende Saison. In der nächsten Sommerpause wird Frankfurt aber wieder suchen müssen.

"Das sichert den Verein gerade im ersten wichtigen Jahr nach dem Wiederaufstieg wirtschaftlich ab", sagte Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen bei der Vorstellung des Sponsors am Donnerstag.

Krombacher wird jedoch nur in der kommenden Spielzeit als Hauptsponsor tätig sein. Im Anschluss wird das Unternehmen zum "Premium Sponsor". Beide Seiten schlossen einen Vertrag über insgesamt sechs Jahre, der auch in der 2. Liga Gültigkeit besitzt.

Sechs Millionen Euro als Ziel

Über finanzielle Eckdaten machten Verein und Unternehmen keine Angaben. Doch Eintrachts neuer Finanzchef Axel Hellmann gab bereits seine Wunschvorstellungen für die Zukunft preis. "Unser Ziel muss es sein, in Zukunft sechs Millionen Euro von einem Trikot-Sponsor zu erhalten", sagte Hellmann in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung und fügte hinzu: "Eine Voraussetzung dafür ist, dass wir nicht als Randale-Meister wahrgenommen werden."

Die in der zurückliegenden Zweitligasaison vermehrten Fan-Ausschreitungen sind laut Bruchhagen in der Verhandlungsphase aber kein Hindernis gewesen. "Das hat bei niemandem dazu geführt, von einer Zusammenarbeit abzusehen", sagte Bruchhagen.

Krombacher ist nach langer Zeit der erste Eintracht-Hauptsponsor, dessen Geschäftssitz nicht in Hessen ist. In den vergangenen elf Jahren war die Frankfurter Flughafen-Betreibergesellschaft Fraport als Hauptsponsor aufgetreten und hatte zuletzt jährlich etwa fünf Millionen Euro an die Eintracht überwiesen.

In einem Jahr muss die Eintracht gemeinsam mit dem Vermarkter Sportfive jedoch erneut einen Hauptsponsor finden. Bruchhagen sieht dies aber vor allem als Chance: "Wir können dann in Ruhe und Gelassenheit mit einer wahrscheinlich verbesserten sportlichen Situation Gespräche fortführen, die wir nun bereits angebahnt haben."

Interesse am Wolfsburger Madlung

Sportlich sind die Frankfurter weiter auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Als Kandidat gilt der 30 Jahre alte Alexander Madlung, den Trainer Armin Veh bereits aus gemeinsamen Zeiten beim Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg kennt.

Wegen der Ausschreitungen der eigenen Fans hat die Eintracht am Freitag einen Termin vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Frankfurter haben gegen einen Teilausschluss der Zuschauer zum Saisonauftakt gegen Bayer Leverkusen Einspruch eingelegt.

Der Kader von Eintracht Frankfurt in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung