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Fussball

Perfekt! Mark van Bommel wechselt zum AC Milan

Von SPOX
Mark van Bommel (l.) steht vor einem sofortigen Wechsel vom FC Bayern zum AC Milan
© Getty

Mark van Bommel wechselt mit sofortiger Wirkung zum AC Milan. Das bestätigte der FC Bayern München am Dienstag in einer offiziellen Presserklärung.

Der Kapitän geht von Bord: Mark van Bommel verlässt Rekordmeister Bayern München mit sofortiger Wirkung und wird "aus sportlichen Gründen" zum italienischen Topklub AC Milan wechseln. Das gaben die Münchner am Dienstagmittag bekannt.

Nach einem gemeinsamen Gespräch seien der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge, Finanzchef Karl Hopfner und Sportdirektor Christian Nerlinger dem Wunsch van Bommels nach Auflösung des noch bis Saisonende laufenden Vetrages nachgekommen, hieß es in einer Erklärung der Bayern.

"Mark war immer ein vorbildlicher Profi, ein wichtiger und erfolgreicher Spieler für den FC Bayern und darüber hinaus ein großartiger Kapitän. Aufgrund seiner Verdienste um den Verein haben wir Marks Wunsch entsprochen", erklärte Rummenigge.

Van Bommel hat die Bayern im Herzen

Van Bommel verlässt den FC Bayern "schweren Herzens, aber mit erhobenem Haupt. Ich habe hier viereinhalb sehr schöne und erfolgreiche Jahre verbracht. Der FC Bayern wird immer einen großen Teil meines Herzen einnehmen."

An van Bommel war auch der VfL Wolfsburg interessiert. Die Wölfe boten angeblich sogar einen Zweieinhalbjahresvertrag - Milan bestätigte laut offizieller Homepage mittlerweile einen Vertrag nur bis zum Saisonende.

Der Mittelfeldspieler war 2006 für 6 Millionen Euro vom FC Barcelona an die Isar gewechselt. Er hat für die Bayern 123-mal in der Bundesliga gespielt (elf Tore) und wurde je zweimal deutscher Meister und DFB-Pokalsieger.

Milan war nach den Verletzungen von Gennaro Gattuso, Clarence Seedorf und Mathieu Flamini auf der Suche nach Ersatz im defensiven Mittelfeld. Außerdem fällt Andrea Pirlo schon seit geraumer Zeit aus.

Bei den Bayern dagegen hatte van Bommel mit Bastian Schweinsteiger, Anatolij Tymoschtschuk, Luiz Gustavo, Toni Kroos und Danijel Pranjic große Konkurrenz. Außerdem war Trainer Louis van Gaal zuletzt nicht mehr bereit, eine Stammplatzgarantie für ihn auszusprechen.

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