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Fussball

Poldi und die Köln-Klausel

Von SPOX
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© Getty

München - Dass die Verbindung zwischen Lukas Podolski und dem 1.FC Köln eine ganz besondere ist, ist hinlänglich bekannt.

Auch nach seinem Wechsel zum FC Bayern hat Poldi an seinen FC gedacht. Wie der "Kicker" erfuhr, hat der 23-Jährige eine Klausel in seinen bis 2010 datierten Vertrag bei den Münchnern einarbeiten lassen, die den Kölnern das Vorkaufsrecht auf ihn sichert.

Sprich: Ist Bayern gewillt, Podolski abzugeben und hat ein Angebot eines Vereins vorliegen, sind sie verpflichtet, diese Information an den FC weiterzugeben, der dann Podolski für die aufgerufene Summe selbst verpflichten kann.

Feiner Schachzug von Poldi! Doch auch in Köln hatte man mitgedacht. Wird Podolski für mehr als die 10 Millionen Euro Ablöse, die die Bayern an den FC zahlten, verkauft, besitzt Köln eine 30-prozentige Beteiligung am Mehrerlös.

Rummenigge unbeirrt

Das heißt, würde der Stürmer für 15 Millionen Euro verkauft, bekämen die Kölner 1,5 Millionen Euro.

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Podolski selbst wird am Donnerstag in München aus dem EM-Urlaub zurückerwartet. Wie der Nationalspieler erklärte, wird er sofort das Gespräch mit den FCB-Verantwortlichen suchen und seine Zukunft erörtern.

Die sieht Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge weiterhin an der Isar: "Wir erwarten von Lukas, dass er motiviert zu Werke geht und den positiven Trend des letzten halben Jahres fortsetzt. In dieser Zeit waren wir sehr zufrieden mit ihm", so Rummenigge in der "Bild".

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