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Formel 1

Ecclestone glaubt nicht an Briatore-Comeback

SID
Ecclestone (l.) und Briatore verbindet eine lange gemeinsame Zeit in der Formel 1
© sid

Trotz des Freispruchs für Flavio Briatore glaubt Bernie Ecclestone nicht an dessen Rückkehr in die Formel 1. Den Rechtsstreit hält der Marketing-Boss der Königsklasse derweil für noch nicht beendet.

Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone glaubt nicht an eine Rückkehr von Flavio Briatore in die Königsklasse, obwohl ein französisches Gericht dessen lebenslange Sperre am Dienstag für ungültig erklärt hatte. "Er ist natürlich glücklich, dass er gewonnen hat", sagte Ecclestone der "Daily Mail". "Aber er hat nicht gesagt, dass er in die Formel 1 zurückkommen will, und ich glaube auch nicht, dass er es wird."

Ecclestone, der mit Briatore befreundet ist und zusammen mit dem 59 Jahre alten Italiener Anteile am Fußball-Zweitligisten Queens Park Rangers hält, befürchtet allerdings, dass der Rechtsstreit weitergehen wird. "Es ist noch lange nicht vorbei. Nur weil so ein Richter sagt, was er gesagt hat, macht das keinen Unterschied. Nichts ist passiert", meinte der 79 Jahre alte Engländer.

Ecclestone am Schuldspruch beteiligt

Ecclestone war selbst als Mitglied des World Motor Sport Council der FIA am 21. September am Schuldspruch gegen Briatore beteiligt, hatte ihn damals allerdings schon als zu hart bezeichnet.

"Das Gericht hat entschieden, dass es falsch war. Jetzt kann die FIA wieder mit einer neuen Anhörung beginnen, und so wird es immer weitergehen", meinte Ecclestone: "Das ist das Schlimmste. Es wäre besser, wenn sich alle an einen runden Tisch setzen und schauen würden, was man tun kann", sagte Ecclestone.

Aufhebung aus formalen Gründen

Das Tribunal de Grande Instance in Paris hatte am Dienstag die lebenslange Sperre gegen den früheren Renault-Teamchef und die fünfjährige Sperre gegen den ehemaligen Technischen Direktor Pat Symonds aus formalen Gründen aufgehoben.

Die beiden waren vom Automobil-Weltverband FIA dafür bestraft worden, dass sie beim Großen Preis von Singapur 2008 ihren Piloten Nelson Piquet jr. (Brasilien) zu einem absichtlichen Unfall angestiftet hatten, um damit Teamkollege Fernando Alonso (Spanien) zum Sieg zu verhelfen.

Sperren noch nicht aufgehoben

Die FIA hatte am Dienstag nach dem Urteil erklärt, dass man die Möglichkeiten einer Berufung genau prüfen werde, solange werde man die Sperren nicht aufheben.

Zudem will die FIA offenbar durch eine Verschärfung seiner Statuten künftig für mehr Rechtssicherheit sorgen. Der Weltverband kündigte an, Maßnahmen zu prüfen, die sicherstellen, dass "keine Personen, die sich an gefährlichen Aktivitäten oder an vorsätzlichen Betrügereien beteiligen", in Zukunft an der Formel 1 teilnehmen könnten.

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