Eishockey

DEL, Kölner Haie: Geschäftsführer nach Playoff-Absage: "Die anderen Klubs tun mir leid"

SID
Philipp Walter zeigt Mitleid mit den anderen Klubs aus der DEL.
© getty

Geschäftsführer Philipp Walter von den Kölner Haien hat Mitgefühl mit den Konkurrenten gezeigt, nachdem die Playoffs in der DEL im Zuge der Coronavirus-Pandemie abgesagt wurden.

"Die anderen Klubs tun mir sehr leid, nicht nur wegen der sportlichen Situation, sondern auch, weil sie jetzt durch den Ausfall der Play-off-Spiele viel unangenehme Arbeit zu erledigen haben. Das ist eine Herausforderung für den gesamten Sport in der Welt", sagte Walter im Interview mit dem General-Anzeiger.

Die Haie hatten die Finalrunde nach einer zwischenzeitlich historisch schlechten Saison verpasst. Nach 17 Niederlagen in Folge hatte sich der KEC Ende Februar von Trainer Mike Stewart getrennt und den früheren Bundestrainer Uwe Krupp verpflichtet.

"Es ist ein sehr komplexes, vielschichtiges Thema. Es gibt keine einfachen Antworten und viele Zwischentöne", sagte Walter mit Blick auf ein Gespräch mit den Spielern.

Trotz der enttäuschenden Saison will Walter am Gerüst des Kaders festhalten. "Der Kern des Teams bleibt zusammen. Ich bin kein Freund davon, 20 Spieler wegzuschicken und 20 neue zu holen. Das ist wenig hilfreich", sagte er.

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