Andy Roddick sieht Serena Williams auf einer Stufe mit Michael Jordan und Muhammad Ali

"GOAT"-Debatte: Roddick schwärmt von Serena

Dienstag, 14.02.2017 | 08:00 Uhr
Andy Roddick
© getty

Andy Roddick bricht eine Lanze für seine Freundin Serena Williams. Die US-Amerikanerin solle auf jeden Fall in die Debatte um den größten/die größte Sportler/Sportlerin aller Zeiten einbezogen werden.

Mit dem 23. Grand-Slam-Titel ist Serena Williams zu der erfolgreichsten Spielerin bei "Majors" in der Geschichte des Profitennis aufgestiegen. Dass die US-Amerikanerin den allgemeinen Rekord von Margaret Court (24 Einzeltitel) egalisiert und dann bricht, scheint nicht eine Frage des Ob, sondern des Wann zu sein. Andy Roddick kennt Williams sehr gut und äußerte sich im Gespräch mit ESPN zu den Leistungen seiner Landsfrau.

"Sie ist immer zuerst eine Freundin gewesen"

"Es ist erstaunlich. Ich kenne Serena, seit wir acht oder neun Jahre alt sind. Es ist unglaublich zu sehen, wie sie sich von dem Mädchen, mit dem ich die ganze Zeit trainiert habe, entwickelt hat zu dieser Ikone - und nicht nur eine der größten weiblichen Athletinnen aller Zeiten, sondern eine der größten Athleten überhaupt. Es war eine Freude zu sehen, wie sie ihren Weg marschiert ist durch die Sportgeschichtsbücher. Sie ist immer zuerst eine Freundin gewesen, und es ist schwer für mich mit dem zu trennen, was sie geworden ist.", kommentierte Roddick.

Die ehemalige Nummer eins der Welt wurde schließlich auch gefragt, ob Williams der "GOAT" (Greatest of all time), männlich oder weiblich, ist. Roddick findet, dass die 35-jährige US-Amerikanerin auf einer Stufe mit Michael Jordan und Muhammad Ali steht. "Ich glaube nicht, dass das eine Frage ist. Ich glaube, dass es eine Sache korrigierter Rhetorik ist. Zu sagen, dass sie die beste weibliche Athletin ist sollte nicht als Angriff gesehen werden, solange sie ebenso in der Debatte mit den größten männlichen Athleten aller Zeiten ist. Wir müssen sie in die Debatte mit Jordan und Ali nehmen. Ich denke, da liegt der Respekt und dahin sollte sich die Debatte entwickeln nach der Anerkennung, was sie für Frauen im Sport getan hat."

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