Tennis

Davis Cup Finale: Marin Cilic baut mit Sieg gegen Jo-Wilfried Tsonga Führung für Kroatien aus

Von tennisnet
Marin Cilic hat am Freitag nichts anbrennen lassen
© getty

Auch im zweiten Match des Davis-Cup-Endspiels 2018 hat sich der favorisierte Einzelspieler durchgesetzt: Marin Cilic besiegte Jo-Wilfried Tsonga mit 6:3, 7:5 und 6:4 und stellte damit auf 2:0 gegen Titelverteidiger Frankreich. Alle Spiele der Davis-Cup-Finals gibt's live auf DAZN.

Nach 1:48 Stunden Spielzeit kündigte sich endlich die Wende an: Jo-Wilfried Tsonga hatte sich zwei Breakbälle erarbeitet, hätte auf 3:1 davonziehen können. Tatsächlich aber machte Marin Cilic in den folgenden Minuten alles klar. Zum einen servierte der Kroate vier Mal an oder auf die Linie, Tsonga konnte, wenn überhaupt, nur so retournieren, dass Cilic wenige Probleme hatte, den Punkt zu machen.

Und wie aus dem großen Tennis-Almanach legte der US-Open-Champion von 2014 gleich nach, holte sich Tsongas Aufschlag zum 3:2 - und das nachdem Cilic bereits die beiden ersten Sätze vor knapp 20.000 Zuschauern mit 6:3 und 7:5 für sich entschieden hatte.

Damit führt Kroatien nach dem ersten Tag des Davis-Cup-Finales 2018 in Lille gegen die gastgebenden Franzosen erwartungsgemäß mit 2:0. Im Auftaktmatch hatte Borna Coric mit Jeremy Chardy keine großen Schwierigkeiten gehabt, ebenfalls in drei Sätzen gewonnen.

Die Franzosen hoffen im Davis-Cup-Finale auf Herbert und Mahut

Mit der Nominierung Tsongas hatte Frankreichs Kapitän Yannick Noah eine Überraschung präsentiert, Cilic, der in der vergangenen Woche bei den ATP Finals in London nach nur einem Sieg in der Vorrunde ausgeschieden war, zeigt sich nicht beeindruckt. Zu gut schlug der bestplatzierte des letzten nach traditionellem Modus ausgetragenen Davis-Cup-Endspiels auf.

Tsonga hatte bei seinen Service-Games deutlich härter zu kämpfen, kam als Rückschläger viel zu selten in die Lage, offensiv zu werden. Der Franzose liegt in der ATP-Weltrangliste im Moment nur noch auf Position 265, nach einer mehrmonatigen Verletzungspause wollten sich im Herbst 2018 noch keine großen Erfolge einstellen.

Die Hoffnungen der Heimmannschaft liegen nun einmal auf Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut. Die regierenden French-Open-Champions haben beim Saisonabschluss in London das Finale erreicht, dort erst im Match-Tiebreak gegen Jack Sock und Mike Bryan verloren.

Herbert und Mahut treffen am Samstag auf Routinier Ivan Dodig und dessen Partner Mate Pavic.

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