Tennis

ATP: Philipp Kohlschreiber unterliegt in Wien Titelverteidiger Lucas Pouille

Von tennisnet
Philipp Kohlschreiber hat sich am Dienstag in Wien stark präsentiert
© GEPA

Philipp Kohlschreiber ist beim ATP-World-Tour-500-Turnier in der ersten Runde ausgeschieden. Der deutsche Davis-Cup-Spieler unterlag Titelverteidiger Lucas Pouille in drei Sätzen.

Großer Sport auf dem kleineren Platz - dementsprechend eng wurde es im Zugang zum #NextGen-Court am Dienstagnachmittag in der Wiener Stadthalle. Wer dennoch einen Platz auf den Tribünen gefunden hatte, wurde mit einem ausgeglichenen, teilweise hochklassigen Match belohnt. An dessen Ende Philipp Kohlschreiber als Verlierer gegen Lucas Pouille vom Platz gehen musste.

Der gebürtige Augsburger, seit ein paar Jahren in Kitzbühel wohnhaft, unterlag den Vorjahressieger aus Frankreich mit 4:6, 7:6 (5) und 4:6. Die Entscheidung fiel dabei im siebten Spiel des dritten Satzes, in dem sich Pouille, der im vergangenen Jahr im Endspiel von Wien Jo-Wilfried Tsonga besiegt hatte, den Aufschlag von Kohlschreiber holte. Der Deutsche hatte im letzten Spiel noch drei Chancen zum Comeback, Pouille wehrte die erste mit seinem 13. Ass ab.

Seinen ersten Matchball andererseits setzte Lucas Pouille mit einem Doppelfehler in den Sand. Beim dritten Versuch aber, nach einer Spielzeit von 2:15 Stunden, machte Pouille den Satz zu.

Nishikori und Isner in Wien mit Mühe weiter

In der zweiten Runde wartet auf Pouille nun ein Duell mit Borna Coric. Der Finalist des jüngsten ATP-Masters-1000-Turniers in Shanghai hatte bei seinem ersten Auftritt in Wien mit Albert Ramos-Vinolas arge Probleme, konnte sich erst in drei Sätzen durchsetzen.

Ebenso übrigens wie zwei Spieler, die noch um einen Platz bei den ATP Finals in London rittern: Kei Nishikori schlug im zweiten Satz gegen Frances Tiafoe bereits zum Sieg auf, musste gegen den jungen US-Amerikaner dann doch noch eine Ehrenrunde drehen. Und John Isner spielte gegen Cameron Norrie sein Nenngeld fast bis zur Gänze aus, setzte sich erst im Tiebreak des dritten Satzes mit 9:7 durch. Und das nach Abwehr eines Matchballs.

Hier das Einzel-Tableau in Wien

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