Tennis

Roger Federer und Juan Martin del Potro legen im Race vor

Von tennisnet
Zwei Herren auf dem Weg nach London
© getty

Juan Martin del Potro hat sich nach dem Triumph bei den BNP Paribas Open in Indian Wells in eine hervorragende Position im Race to London gebracht.

Zuerst einen Matchball vergeben, dann deren drei abgewehrt, schließlich den zweitgrößten Titel seiner Karriere geholt: Der Lohn für Juan Martin del Potro für seinen Coup in Indian Wells gegen Roger Federer bestand nicht nur in einer formschönen Trophäe und einem noch formschöneren Sieger-Scheck, sondern auch in 1.000 Punkten für die Weltrangliste, die den Argentinier im Race to London elegant auf den zweiten Platz jener Liste hievten, die zur Teilnahme am Saison-Finale in der O2-Arena berechtigt. Angeführt wird diese, wie auch die reguläre Weltrangliste, von Federer.

Dominic Thiem liegt im "Race" auf Position zehn, in den ATP-Charts hat der aufgrund seiner Knöchelverletzung pausierende Niederösterreicher mit del Potro Plätze getauscht, ist jetzt Siebter. Der beste deutsche Spieler, Alexander Zverev, bleibt auf Rang fünf. Steil nach oben ist es hingegen für Philipp Kohlschreiber (der wie Thiem nicht in Miami spielen wird - wenn auch freiwillig) gegangen - der gebürtige Augsburger machte mit seinen drei Match-Erfolgen in Indian Wells sechs Plätze gut, liegt nun auf Position 31.

Gojowczyk die deutsche Nummer 3

Milos Raonic hat sich mit dem Halbfinale bei den BNP Paribas Open stark zurück gemeldet, der Kanadier verbesserte sich um 13 Ränge auf die 25. Hyeong Chung kratzt an als Nummer 23 an der erweiterten Weltspitze. Borna Coric, in der Vorschlussrunde von Indian Wells Roger Federer unterlegen, ist auf dem selben Weg: Der Kroate liegt als 36. knapp außerhalb jener Ränge, die bei Grand-Slam-Turnieren noch mit einer Setzung bedacht werden.

So nebenbei ist Lucas Pouille erstmals in die Top Ten eingezogen: Der Franzose verlor in Indian Wells zwar früh gegen Yuki Bhambri und verzichtet auch auf ein Antreten in Miami, den Meilenstein nimmt Pouille, der im laufenden Jahr schon in drei Finals gestanden hat, dennoch gerne mit.

Aus deutscher Sicht folgt mit Peter Gojowczyk auf Platz 50 der Aufsteiger des Jahres, nicht weit dahinter liegen Mischa Zverev und Jan-Lennard Struff. Österreichs Nummer zwei ist Gerald Melzer als Weltranglisten-113., Sebastian Ofner rangiert auf Position 142.

Hier die aktuelle ATP-Weltrangliste

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