Hyeong Chung schlägt Daniil Medvedev im zweiten #Next-Gen-Halbfinale

Auch Chung perfekt ins Endspiel

Von tennisnet
Freitag, 10.11.2017 | 23:02 Uhr
Hyeon Chung trifft am Samstag auf Andrey Rublev
© getty
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Hyeon Chung ist Andrey Rublev in das Finale der Erstauflage des #NextGen-Masters in Mailand gefolgt: Der Koreaner besiegte Daniil Medvedev nach einem wechselhaften Match in fünf Sätzen.

Vier Breakbälle am Stück - das kennen die Tennisprofis ansonsten nur von den Doppelpartien auf der regulären ATP-Tour, wo die "No-Ad-Regel" ihre Anwendung findet. So aber auch bei der Erstaustragung des #NextGen-Masters in Mailand, wo Hyeon Chung nicht nur den ersten seiner vier Chancen im vierten Spiel des ersten Durchgangs, sondern auch die meisten anderen sich bietenden zu seinen Gunsten genutzt hat.

Am Ende stand im Match gegen Daniil Medvedev ein 4:1, 4:1, 3:4 (4), 1:4 und 4:0 für den Koreaner, der im samstäglichen Endspiel auf den an Position eins gesetzten Russen Andrey Rublev trifft. Eben der hatte im ersten Match des Abends mit Borna Coric lediglich im zweiten Durchgang Probleme gehabt.

Medvedev vergab zu Beginn des dritten Satzes vier Chancen, erstmals mit einem Break in Führung zu gehen - und gab umgehend seinen Aufschlag mit großteils leichten Fehlern ab. Noch aber hatte sich der 21-Jährige Russe, der in Frankreich lebt und trainiert, nicht aufgegeben, holte sich endlich erstmals das Service von Chung zum 1:2, glich mit einem fein vorgetragenen Netzangriff aus. Und holte sich den Tiebreak, obwohl Chung einen 1:4-Rückstand aufholen konnte.

Geschichte wiederholt sich - fast

Im vierten Satz ging Hyeon Chung wieder mit einem Break in Führung, sollte danach indes kein einziges Spiel mehr gewinnen. Die Entscheidung musste im fünften Durchgang fallen - und auch da ging Chung mit einem Break in Führung. Diesmal aber konnte Medvedev vier Chancen auf ein Instant-Comeback nicht nutzen, die letzte blieb an der Netzkante hängen. Bei 3:0 vergab Chung zunächst mit der Rückhand longline den ersten Matchball, mit einem gefühlvollen Passierball zog der Koreaner nach knapp zwei Stunden allerdings in das Endspiel von Mailand ein.

Chung hat gegen Rublev in der Vorrunde in Mailand bereits gewonnen. Die besten Ergebnisse des Koreaners waren in der abgelaufenen Saison im Frühjahr zustande gekommen, mit dem Viertelfinale in Barcelona, wo Chung nacheinander Philipp Kohlschreiber und Alexander Zverev besiegt hatte, und in München mit dem Einzug in das Halbfinale.

Medvedev und Coric wird am Samstag eine Eher zuteil, die man ansonsten nur von den Olympischen Spielen kennt: Die beiden Verlierer der Halbfinali spielen sich Platz drei des Turniers aus.

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