Änderungen bei der Nominierung für die International Tennis Hall of Fame

Neue Richtlinien für die Tennis Hall of Fame

Sonntag, 28.05.2017 | 20:41 Uhr
International Tennis Hall of Fame
© tennisnet
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Tag 4
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale

Die International Tennis Hall of Fame hat Änderungen bei der Nominierung für die Aufnahme in die Ruhmeshalle beschlossen.

Andy Roddick und Kim Clijsters werden am 22. Juli in die International Tennis Hall of Fame in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island aufgenommen. Ab 2018 wird das Prozedere für die Aufnahme in die Ruhmeshalle des Tennissports verändert. Derzeit gibt es bei Spielern zwei verschiedene Kategorien: "Master Player" und "Recent Player". "Master Player" sind Spieler und Spielerinnen, die ihre Karriere vor mehr als zwanzig Jahren beendet haben. "Recent Player" kamen für die Aufnahme in Frage, wenn sie seit fünf Jahren, aber nicht länger als zwanzig Jahre im Ruhestand sind.

Keine Chance mehr für Michael Stich

Ab 2018 gibt es dann nur noch eine Kategorie bei der Aufnahme von Spielern. Und ab 2019 haben Spieler, die seit mehr als zwanzig Jahren im Ruhestand sind, keine Chance mehr auf die Aufnahme in der Spielerkategorie. So bietet sich zum Beispiel für Michael Stich, der bereits einmal für die Hall of Fame nominiert wurde, aber nicht die nötigen Stimmen bekam, im nächsten Jahr die letzte Chance auf den Einzug in die Ruhmeshalle. Stich beendete 1997 seine Karriere.

Zudem gibt es Veränderungen bei der Nominierung. Spieler und Spielerinnen, die im Einzel drei Grand-Slam-Turniere gewonnen haben und mindestens 13 Wochen die Nummer eins der Welt waren, oder fünf Grand-Slam-Turniere gewonnen haben, werden automatisch nominiert. Ob der Spieler schließlich die Aufnahme schafft, liegt dann immer noch an der Entscheidung des Wahlkomitees. Bekommt ein Spieler nicht die nötigen Stimmen, bleibt er zunächst für drei weitere Jahre automatisch nominiert. Nach derzeitigem Stand wäre beispielsweise Andy Murray nach seiner Karriere automatisch nominiert, Stan Wawrinka allerdings noch nicht.

Fanvoting soll kommen

Für die Doppelspieler gilt: Sie müssen zwölf Grand Slams gewonnen haben und mindestens 52 Wochen die Nummer eins gewesen sein oder 15 Grand Slams gewonnen haben, dann werden sie automatisch nominiert. Generell gilt, dass auch Spieler für die Aufnahme nominiert werden können, welche die Kriterien nicht erfüllen. Das Nominationskomitee kann wie in der Vergangenheit Vorschläge machen, über die das Wahlkomitee schließlich abstimmt. Außerdem wurde angekündigt, dass es ab 2019 ein Fanvoting bei der Aufnahme geben könnte.

Seit der Gründung der International Tennis Hall of Fame im Jahr 1954 wurden 253 Personen (in den Kategorien Player, Wheelchair Player und Contributor (Offizielle, Journalisten) aus 23 Nationen in die Ruhmeshalle aufgenommen.

Alle Tennis-News im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung