Wimbledon: "Three to see" bei den Damen am Donnerstag

Wozniacki gegen die Wimbledon-Flüsterin

Donnerstag, 06.07.2017 | 08:08 Uhr
Caroline Wozniacki
© getty
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Auf diese heutigen drei Damenmatches in der zweiten Runde in Wimbledon lohnt sich ein Blick.

Von Christian Albrecht Barschel aus Wimbledon

Angelique Kerber (Deutschland/1) - Kirsten Flipkens (Belgien)

(3. Match Court 1)

Es muss einiges passieren, damit Angelique Kerber nach Wimbledon weiterhin die Nummer eins der Welt ist - mindestens der Finaleinzug muss her. Für die 29-jährige Deutsche sind es nun die Wochen der Wahrheit. Bleibt sie im Spiel um die Weltranglistenführung oder fällt sie in absehbarer Zeit sogar aus den Top Ten? Wimbledon soll für Kerber der Wendepunkt werden nach einem bislang sehr durchwachsenen Jahr. In ihrem Auftaktmatch hat sie nicht geglänzt, ist aber souverän durchgekommen. Das ist es, was zählt. In der heutigen zweiten Runde geht es gegen die erfahrene Belgierin Kirsten Flipkens. Die 31-Jährige hatte 2013, im Wimbledonjahr der Überraschungen, ihren besten Lauf bei einem Grand-Slam-Turnier. Flipkens erreichte damals das Halbfinale und verlor schließlich gegen die spätere Siegerin, Marion Bartoli. Vor drei Jahren trafen sich Kerber und Flipkens ebenfalls in der zweiten Runde in Wimbledon. Die Deutsche siegte in drei Sätzen. Geht es auch in diesem Jahr über die volle Distanz?

Prognose: Kerber gewinnt in zwei Sätzen.

Caroline Wozniacki (Dänemark/5) - Tsvetana Pironkova (Bulgarien)

(4. Match Court 2)

Tsvetana Pironkova ist die Spielerinnen für gewisse Stunden, vor allem in Wimbledon. Bei der 29-jährigen Bulgarin ist vieles möglich. Sechsmal schied sie in Wimbledon in der ersten Runde aus, zuletzt dreimal in Folge. Kommt sie auf Rasen aber erst einmal ins Rollen, ist es schwer, sie zu stoppen. Pironkova erreichte 2010 sensationell das Halbfinale, 2011 ging es bis ins Viertelfinale, 2013 reicht es bis zum Achtelfinale. In der ersten Runde überzeugte sie gegen Sara Errani mit einem souveränen Sieg. Der Beginn eines neuen Traumlaufes? Caroline Wozniacki wird natürlich etwas dagegen haben. Wimbledon ist das einzige Grand-Slam-Turnier, bei dem die Dänin noch nicht das Viertelfinale erreicht hat. Wozniacki spielt bislang eine überzeugende Saison und ist sogar in Schlagdistanz, um dieses Jahr wieder die Nummer eins der Welt zu werden. Die Generalprobe auf Rasen glückte auch mit der Finalteilnahme in Eastbourne.

Prognose: Wozniacki gewinnt in drei Sätzen.

Coco Vandeweghe (USA/24) - Tatjana Maria (Deutschland)

(1. Match Court 16)

Hardhitterin gegen die Slice-Maschine heißt es zwischen Coco Vandweghe und Tatjana Maria. Die 29-jährige Deutsche hat vor einigen Jahren ihr Spiel umgestellt, von der beidhändigen zur einhändigen Rückhand. Seitdem agiert Maria auf der Rückhandseite fast ausschließlich mit dem Slice, und auch mit der Vorhand streut sie immer wieder den unterschnittenen Ball ein. Das könnte Gift sein für das Spiel von Vandeweghe, die das flache Spiel liebt - und den Rasen. Die US-Amerikanerin erreichte in Wimbledon vor zwei Jahren das Viertelfinale, im Vorjahr ging es bis ins Achtelfinale. Vandeweghe ist eine der wenigen Spielerinnen, die sich am Netz wohlfühlen. Die extrovertierte Kalifornierin hat Pat Cash, Wimbledonsieger von 1987, in ihr Team geholt. Kann Vandweghe 30 Jahre später ebenfalls Wimbledon gewinnen? Das Spiel für den großen Triumph hat sie auf alle Fälle.

Prognose: Vandeweghe gewinnt in zwei Sätzen.

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