NHL-Roundup

Bruins auf Kurs - Ovechkin historisch

Von SPOX
Mittwoch, 01.04.2015 | 07:50 Uhr
Die Bruins setzten sich gegen Florida durch
© getty
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Milan Lucic hat die Boston Bruins im Duell mit Florida den Playoffs einen großen Schritt näher gebracht, die Ottawa Senators halten ihre Hoffnungen in einem Penalty-Thriller am Leben. Alex Ovechkin wandelt auf Wayne Gretzkys Spuren.

Das Spiel der Nacht:

Boston Bruins (39-25-13, 91 Pts) - Florida Panthers (35-27-15, 91 Pts) 3:2 BOXSCORE

69 Sekunden waren noch auf der Uhr, da nahm Milan Lucic sein Herz in beide Hände. Der Left Wing der Bruins bahnte sich mit einer Finte an der blauen Linie seinen Weg, zog ab und versenkte die Scheibe im Kasten der Panthers.

Viel mehr Big Point geht im Kampf um die Playoffs nicht: Boston belegt Rang acht im Osten und hat nun drei beziehungsweise sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolger Ottawa und Florida. "Ich sah zwei Teams, die um ihr Leben gekämpft haben. Die Panthers sind ein gutes Team, spielten hart - es war ein Fight bis zum Schluss", sagte Bruins-Kapitän Zdeno Chara.

Dabei hatte es lange gar nicht gut für die Gastgeber ausgesehen. Loui Eriksson brachte Boston im ersten Drittel zwar in Führung, doch Brandon Pirri in Überzahl und Brad Boyes drehten im zweiten Abschnitt die Partie. Zehn Minuten vor dem Ende glich David Pastrnak aus, ehe Lucic, der zudem einen Assist verbuchte, für die Entscheidung sorgte.

Überhaupt nicht zufrieden waren die Bruins, bei denen Dennis Seidenberg 21:53 Minuten Eiszeit erhielt, mit ihrem Auftritt in den zweiten 20 Minuten. "Da waren keine Emotionen drin. Das mussten wir ändern und taten es", erklärte Goalie Tuukka Rask (22 Saves): "Uns reichten 40 Minuten zum Sieg."

Die weiteren Spiele:

Detroit Red Wings (40-23-13, 93 Pts) - Ottawa Senators (38-26-12, 88 Pts) 1:2 SO BOXSCORE

Die ersten vier Versuche im Shootout waren alle drin, dann machten Andrew Hammond und Mark Stone den Senators den Garaus und hielten somit die Playoff-Hoffnungen der Gäste am Leben. Der Goalie parierte gegen Marek Zidlicky und Stephen Weiss, Stone versenkte gegen Petr Mrazek.

"Das ist der größte Sieg des Jahres", meinte Stone und fügte hinzu: "Von jetzt an ist jedes Spiel das wichtigste des Jahres. Da Boston gewonnen hat, benötigten wir die Punkte dringend." Dabei gab Ottawa doppelt so viele Torschüsse als Detroit ab - 34 zu 17. Dennoch führten die Red Wings nach einem Treffer von Gustav Nyquist bis vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Dann endlich gelang Clarke MacArthur der Ausgleich.

Bitter für Detroit: Drew Miller zog sich durch Stones Schlittschuh einen Cut im Gesicht zu. Er wird aber voraussichtlich im nächsten Spiel gegen die Bruins wieder dabei sein.

Winnipeg Jets (39-26-12, 90 Pts) - New York Rangers (48-21-7, 103 Pts) 2:3 BOXSCORE

Nächster Rückschlag für die Jets im Rennen um die Playoffs im Westen: Die Pleite gegen die Rangers war die dritte Niederlage in den vergangenen vier Partien. Winnipeg ist zwar noch immer Achter, der Vorsprung auf Los Angeles beträgt aber nur zwei Zähler.

Im MTS Centre vermasselten Henrik Lundqvist und Chris Kreider dem Team von Coach Paul Maurice die Tour. Rangers-Left-Wing Kreider erzielte in der 57. Minute den Siegtreffer, Goalie Lundqvist bewies in seinem zweiten Spiel von Beginn an mit 32 Saves, dass er nach seiner 25-Spiele-Verletzungspause langsam in Fahrt kommt.

"Das war eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur ersten Partie. Es macht einfach Spaß, seinen Anteil zu einem Sieg beizutragen", sagte der Schwede. Bester Scorer war New Yorks Center Derick Brassard mit einem Tor und einem Assist.

Washington Capitals (42-25-10, 94 Pts) - Carolina Hurricanes (28-37-11, 67 Pts) 4:2 BOXSCORE

Unglaublich, dieser Alex Ovechkin! Seine Bude zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung seiner Capitals war bereits sein 50. Saisontreffer. Der Russe führt die Torjägerliste damit deutlich vor Steven Stamkos und Rick Nash (beide 40) an. Er ist erst der sechste Spieler in der NHL-Geschichte, der sechs Mal auf mindestens 50 Tore kam. Wayne Gretzky und Mike Bossy gelang dieses Kunststück gar neun Mal.

"Es ist großartig, mit solchen Namen in einem Atemzug genannt zu werden", staunte der Russe über sich selbst. Zum Spiel: Washington gab seine 2:0-Führung im zweiten Drittel aus der Hand - 2:2. Anschließend machten Brooks Laich und Joel Ward mit einem Doppelschlag innerhalb von 82 Sekunden alles klar.

Columbus Blue Jackets (37-35-4, 78 Pts) - New Jersey Devils (31-33-13, 75 Pts) 3:2 OT BOXSCORE

Toronto Maple Leafs (29-42-6, 64 Pts) - Tampa Bay Lightning (47-24-7, 101 Pts) 3:1 BOXSCORE

Nashville Predators (47-22-9, 103 Pts) - Vancouver Canucks (45-27-5, 95 Pts) 4:5 SO BOXSCORE

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