Montag, 25.11.2013

NHL, Roundup

Meilenstein für Zetterberg

Gegen das schlechteste Team der Liga markiert Henrik Zetterberg den 700. Scorerpunkt seiner Karriere, der Matchwinner für Detroit ist jedoch der Goalie. Cam Ward freut sich nach dem Sieg seiner Hurricanes gegen die Senators "wie ein kleines Kind".

Henrik Zetterberg erzielte gegen Buffalo den 700. Scorerpunkt seiner Karriere
© getty
Henrik Zetterberg erzielte gegen Buffalo den 700. Scorerpunkt seiner Karriere

Buffalo Sabres (5-19-11, 11 Pts) - Detroit Red Wings (11-7-7, 29 Pts) 1:3 BOXSCORE

Nichts klappt momentan in Buffalo. Auch die frühe Führung durch Cody Hodgson (8. Saisontor) brachte den Sabres keine Sicherheit und so stand am Ende die vierte Niederlage in Folge auf dem Scoreboard. Dabei hatte der Gegner aus Detroit in den letzten vier Tagen drei Spiele absolviert und musste auf den verletzten Pavel Datsyuk verzichten.

Trotzdem wirkte Detroit wie das frischere Team. "Wir hatten darüber gesprochen geduldig zu sein und ihnen nicht zu viele Chancen zu lassen. Das ist uns ganz gut gelungen", freute sich Johan Franzen nach dem Spiel, der Detroit Mitte des dritten Drittels in Führung gebracht hatte. Daniel Alfredsson und Darren Helm trafen ebenfalls für die Red Wings, Henrik Zetterberg lieferte einen Assist und machte damit den 700. Scorerpunkt seiner illustren Karriere.

Die eigentliche Story des Spiels war aber die des Backup-Goalies Jonas Gustavsson, der mit 21 Saves, darunter ein gehaltener Penalty von Steve Ott, für die Red Wings zum Matchwinner wurde. "Er kämpft da draußen wie ein Wahnsinniger. Er kann wirklich mit dem Puck umgehen und Plays voraussehen, also haben wir viel Vertrauen in ihn", lobte abermals Franzen.

Carolina Hurricanes (9-10-5, 23 Pts) - Ottawa Senators (9-11-4, 22 Pts) 4:1 BOXSCORE

Ein nahezu perfektes Spiel von Cam Ward. In der zweiten Spielminute ließ er das 10. Saisontor von Jason Spezza zu, danach stoppte er allerdings jeden Schuss der Senators und verbuchte am Ende 35 Saves. Unter anderem rettete er einen Schuss von Colin Greening mit dem Schläger auf spektakulärste Art und Weise - ein "Gänsehautmoment", wie er selber zugeben musste: "Dieses Spiel ist unser Beruf, aber wenn dir so ein Save gelingt, freust du dich wie ein kleines Kind."

Nach dem frühen Schock übernahmen die Hurricanes im zweiten Drittel die Kontrolle über das Geschehen. Patrick Dwyer, Tuomo Ruutu und Elias Lindholm brachten Carolina binnen sechs Minuten mit 3:1 in Front, den Endstand besorgte Eric Staal dann erst kurz vor Schluss.

Senators-Coach Paul MacLean fand nach der Niederlage harte Worte für sein Team: "Wir spielen nicht lange genug, um zu gewinnen. Innerhalb von nur drei Minuten machen wir zwei Riesenfehler, die unsere eigene Schuld sind. Einer führt zum Tor, einer führt zum Penalty, der dann wiederum zum Tor führt."

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