Crosby-Verletzung überschattet "perfekten März"

Von SPOX
Sonntag, 31.03.2013 | 13:31 Uhr
Zahnverlust und OP: Sidney Crosby bekam einen Schlagschuss ab und ging blutend vom Platz
© getty
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Es war die Nacht der Shutouts: Die Pittsburgh Penguins haben mit ihrem 15. Sieg in Folge den Monat März ohne Niederlage beendet. Beim Debüt von Neuzugang Jarome Iginla verloren die Pens allerdings Kapitän Sidney Crosby. Der Topscorer der Liga wurde von einem Puck heftig am Mund getroffen, verlor mehrere Zähne und musste sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen. Die Philadelphia Flyers stoppten den freien Fall. Und Taylor Hall klaute mit seinem Blitz-Hattrick Oilers-Legende Wayne Gretzky einen Rekord.

Das Spiel der Nacht:

Pittsburgh Penguins (28-8-0, 56 pts) - New York Islanders (16-16-3, 35 pts) 2:0

Tore: 1:0 Cooke, 2:0 Neal

Die Pittsburgh Penguins haben mit ihrem 15. Sieg in Folge den Monat März ohne Niederlage beendet. Beim Debüt von Neuzugang Jarome Iginla verloren die Pens allerdings Kapitän Sidney Crosby.

Der Topscorer der Liga bekam im ersten Drittel nach einem Schlagschuss seines Mannschaftskollegen Brooks Orpik den Puck ins Gesicht, ging blutend zu Boden und verlor einige Zähne. Penguins-Coach Dan Bylsma teilte mit, dass Crosby sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen musste.

Angesichts dieser Schockszene geriet das Debüt von Star-Stürmer Jarome Iginla in den Hintergrund. "Es ist hart das mitanzusehen, egal wen es auf dem Eis trifft", so Iginla, der sogleich mit seinem neuen Teamkollegen mitfühlte. "Das ist sehr, sehr unglücklich gelaufen. Sid ist so ein großartiger Spieler."

Ihre Siegesserie müssen die Pens nun wahrscheinlich ohne ihren Kapitän ausbauen. Nur noch zwei Erfolge fehlen zum NHL-Rekord, den die Pens von 1993 aufstellten.

Goalie Tomas Vokoun (35 Saves) war neben den späten Treffern - beide fielen im Schlussdrittel - der Sieggarant. "Der Shutout ist super, aber die Siegesserie auszubauen ist viel besser."

Die weiteren Spiele:

Edmonton Oilers (14-13-7, 35 pts) - Vancouver Canucks (19-10-6, 44 pts) 4:0

Tore: 1:0 Hall, 2:0 Smid, 4:0 Hall, 4:0 Hall (PP)

Nach 7:53 Minuten war alles vorbei! Alle vier Treffer fielen in knapp acht Minuten im ersten Drittel, schon nach 16 (!) Sekunden musste Canucks-Goalie Cory Schneider das erste Mal hinter sich greifen. Als Schneider nach 2:05 Minuten beim zweiten Torschuss der Oilers den zweiten Treffer kassierte, musste er für Roberto Luongo Platz machen. Doch auch der dritte Torschuss Edmontons gegen das viertbeste Team im Westen saß.

"Wir sind jetzt ein ganz anderes Team", lobte Trainer Ralph Krueger. "In der Truppe ist seit den letzten zehn Spielen richtig Dynamik drin, man kann zusehen, wie das Selbstvertrauen wächst." Seit dem 10. März weist sein Team eine 6-4-Bilanz auf, zuvor hatten sie 5 Niederlagen am Stück kassiert.

Taylor Halls Hattrick war der schnellste in der Oilers-Geschichte zum Beginn eines Matches. Diese Marke wurde bislang von Legende Wayne Gretzky (1986: 12:38 Minuten) gehalten. "Das ist ein ziemlich besonderer Moment, den ich nie vergessen werde", so Hall. "Wenn du in so einer Franchise spielst, dann kommen die Rekorde, die du versuchst zu brechen, eben von legendären Spielern."

Luongo kam immerhin noch auf 20 Saves. Gegenüber Devan Dubnyk (23 Saves) feierte den zweiten Shutout der Saison. Edmonton, das zum ersten Mal in dieser Saison drei Siege am Stück einfuhr, lauert in der Western Conference nun gemeinsam mit drei anderen Teams einen Punkt hinter den Playoff-Rängen.

Philadelphia Flyers (14-17-3, 31 pts) - Boston Bruins (21-8-4, 46 pts) 3:1

Tore: 1:0 Knuble (PP), 2:0 Read, 2:1 Horton, 3:1 Fedotenko

Die Flyers stoppen ihren freien Fall nach vier Niederlagen am Stück, dennoch droht Philadelphia zum ersten Mal seit 2007 die Playoffs zu verpassen.

Bei nur noch 14 ausstehenden Partien in der Regular Season ist Philly in der Eastern Conference nur Vorletzter, hat allerdings auch "nur" 4 Zähler Rückstand auf die Rangers auf Rang 8. Das größere Problem dürften die fünf Kontrahenten dazwischen darstellen.

Denis Seidenberg legte mit seinem achten Assist der Saison das einzige Tor der Bruins auf. Boston bleibt trotz der fünften Niederlage im siebten Spiel als Vierter im Osten klar auf Playoffkurs.

Buffalo Sabres (13-16-6, 32 pts) - Washington Capitals (16-17-1, 33 pts) 3:4 SO

Tore: 1:0 Ehrhoff, 2:0 Leino, 2:1 Ovechkin (PP), 3:1 Leino (PP), 3:2 Brouwer (SH), 3:3 Green, 3:4 Ovechkin

Rückschlag für die Sabres! Nach der Pleite gegen den direkten Konkurrenten belegt Buffalo nur noch Rang zwölf im Osten.

Jochen Hecht (7 Assists) hatte Christian Ehrhoff den vierten Saisontreffer aufgelegt, Ville Leino erzielte seine ersten beiden Tore der Spielzeit.

Im Shootout jedoch versagten den Sabres die Nerven: Jason Pominville legte den ersten Versuch gleich ganz neben den Kasten. Die beiden Penalties der Caps durch Matt Hendricks und Alex Ovechkin saßen.

Montreal Canadiens (22-7-5, 49 pts) - New York Rangers (16-15-3, 35 pts) 3:0

Tore: 1:0 Ryder, 2:0 Plekanec, 3:0 Gallagher (PP)

Bereits nach 47 Sekunden brachte Michael Ryder den Tabellen-Zweiten der Eastern Conference auf die Siegerstraße. Carey Price packte 34 Saves aus und kann bereits den dritten Shutout-Sieg der Saison aufweisen.

Ottawa Senators (19-10-6, 44 pts) - Toronto Maple Leafs (20-12-4, 44 pts) 0:4

Tore: 0:1 Lupul (PP), 0:2 Kadri, 0:3 Kadri, 0:4 Kadri

Einer von fünf Shutouts der Nacht! Für James Reimer (31 Saves) war es der zweite der Saison. Nazem Kadri schnürte einen Hattrick (17 Saisontore) und legte das erste Tor nach 3:03 Minuten durch Joffrey Lupul auf. Lupul revanchierte sich mit 3 Assists bei seinem Kollegen.

Florida Panthers (11-19-6, 28 pts) - New Jersey Devils (15-11-9, 39 pts) 3:2 OT

Tore: 0:1 Bernier, 1:1 Matthias (PP), 1:2 Bernier (PP), 2:2 Matthias, 3:2 Kulikov

Minnesota Wild (21-11-2, 44 pts) - Los Angeles Kings (19-12-3, 41 pts) 4:3 SO

Tore: 0:1 Brown (PP), 1:1 Cullen, 1:2 Carter (PP), 1:3 Williams, 2:3 Coyle, 3:3 Parise (PP), 4:3 Cullen

Im Shootout konnten die Goalies von fünf Versuchen gerade einen halten: Niklas Backstrom wehrte den Penalty von Dustin Brown ab. Für die Wild überwanden Zack Parise, Mikko Koivu und Matt Cullen Kings-Goalie Jonathan Quick.

Parise (15 Saisontore) war es auch, der Minnesota mit dem einzigen Treffer im dritten Drittel in die Verlängerung rettete. Für den Ex-Devil bedeutet der Sieg über L.A. eine Menge, unterlag er den Kaliforniern doch mit New Jersey im letzten Stanley-Cup-Finale. "Da kommen Erinnerungen an das letzte Jahr hoch", sagte Parise. "Auch wenn es ein neues Team ist, die Gefühle der Tortur sind definitiv da."

Winnipeg Jets (18-16-2, 38 pts) - Carolina Hurricanes (16-15-2, 34 pts) 1:3

Tore: 0:1 Semin, 0:2 Jokinen, 1:2 Jokinen 1:3 Eric Staal

Colorado Avalanche (12-18-4, 28 pts) - Nashville Predators (14-14-7, 35 pts) 1:0 OT

Tor: 1:0 Barrie

San Jose Sharks (17-11-6, 40 pts) - Phoenix Coyotes (14-15-6, 34 pts) 3:2 SO

Tore: 0:1 Gordon, 1:1 Pavelski (PP), 1:2 Vrbata, 2:2 Vlasic, 3:2 Couture

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