NHL-Playoffs

1:0! Smith-Shutout in Nashville

Von SPOX
Samstag, 05.05.2012 | 09:08 Uhr
Mike Smith hielt den knappen Sieg der Coyotes mit seinen Saves fest
© Getty
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Die Phoenix Coyotes gewinnen dank Star-Goalie Mike Smith Spiel 4 bei den Nashville Predators und gehen in der Best-of-seven-Serie damit 3-1 in Führung. Es fehlt nur noch ein Sieg, dann steht Phoenix im Western-Conference-Finale.

Nashville Predators - Phoenix Coyotes 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) - Serie: 1-3

Tor: 0:1 Doan (15.)

Nach 14 Minuten und 25 Sekunden schoss Coyotes-Captain Shane Doan sein Team nach Vorarbeit von Mikkel Boedker in der Bridgestone Arena mit 1:0 in Führung. Der dritte Doan-Treffer in der diesjährigen Postseason sollte reichen, um Phoenix ganz nahe an das Western-Conference-Finale zu bringen.

Mike Smith parierte alle 25 Schüsse der Predators und feierte seinen zweiten Playoff-Shutout in diesem Jahr. Die Coyotes führen in der Serie 3-1 und könnten Nashville bereits am Montag zuhause eliminieren. Es wäre das erste Mal, das die Franchise die West Finals erreicht. Und dort würden sie dann wohl im Duell mit den Los Angeles Kings (3-0 gegen St. Louis) um den Einzug in die Stanley Cup Finals kämpfen.

Coyotes vs. Kings in den West Finals. Es hätte niemand für möglich gehalten, aber aller Voraussicht nach wird es genau so kommen. Besonders die Geschichte der Coyotes ist märchenhaft. Ein Team, das seit drei Jahren keinen Besitzer hat und von der NHL geführt wird. Ein Team, dessen Zukunft ständig infrage steht. Ein möglicher Umzug schwebt wie eine dunkle Wolke über der Franchise.

Und jetzt rocken diese Coyotes, die bis jetzt in der Wüste in der Anonymität gespielt haben, mit ihrem Team-Eishockey die Liga. Der Sieg in Spiel 4 in Nashville war der erste Sieg der Franchise im Monat Mai. Auch das sagt vieles. Es ist auch in erster Linie die Story eines sensationellen Goalies.

Als die Flyers mit viel Geld Ilya Bryzgalov aus Phoenix wegholten, holten die Coyotes einen billigen Ersatz: Mike Smith. Im Nachhinein muss man sagen: Was ein Tausch! "Es ist aufregend. Unser Goalie ist so gut. Wir wissen, dass wir soweit kommen können, soweit er uns trägt. Er ist einfach unglaublich", meinte Doan.

Die Predators spielten zum zweiten Mal in Folge ohne die beiden Schlüsselstürmer Alexander Radulov (6 Scorerpunkte) und Andrei Kostitsyn (3 Tore). Beide waren aus teaminternen Gründen für Spiel 2 gesperrt worden, sie sollen eine Ausgangssperre verletzt haben. Jetzt wollte Coach Barry Trotz wieder die Mannschaft bringen, die Spiel 3 gewonnen hatte, also ließ er Radulov und Kostitsyn draußen.

Eine Entscheidung, die jetzt natürlich heiß diskutiert wird. Sieben Minuten vor Schluss dachten die Preds, dass sie im Power Play den Ausgleich geschossen hätten, die Refs gaben den Treffer aber nicht. Die offizielle Erklärung: Bevor der Puck die Linie überquert hatte, war bereits abgepfiffen worden. So bleibt das Power Play der Predators in den Playoffs zuhause ohne jeden Erfolg (0/23).

NHL: Der komplette Playoff-Spielplan

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