Bruins gehen wieder in Führung

Von SPOX
Dienstag, 17.04.2012 | 09:57 Uhr
Die Bruins liegen in der Serie gegen die Capitals wieder in Führung
© Getty
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Die Boston Bruins gewinnen Spiel 3 bei den Washington Capitals und gehen in der Best-of-seven-Serie mit 2-1 in Führung. Auch die New York Rangers und St. Louis Blues liegen nach Spiel 3 ihrer Serien vorne.

Das Spiel der Nacht:

Washington Capitals - Boston Bruins 3:4 (1:0, 1:2, 1:2) - Serie: 1-2

Tore: 1:0 Semin (16./ PP), 1:1 Peverley (21.), 2:1 Ovechkin (21.), 2:2 Paille (30.), 2:3 Rolston (42.), 3:3 Laich (54.), 3:4 Chara (59.)

Es ist nicht auf dem Hass-Niveau der Penguins-Flyers-Serie, da kommt ohnehin nichts ran, aber zwischen den Bruins und Capitals geht auch brutal die Post ab. In Spiel 3 dauerte es ganze 24 Sekunden, bis Alexander Ovechkin mit einem hammerharten Hit Dennis Seidenberg umnagelte und das Verizon Center zum ersten Mal zum Kochen brachte.

Die Caps führten nach dem ersten Drittel dann auch dank eines Power-Play-Treffers von Alexander Semin mit 1:0. Anfang des zweiten Drittels wurde es wild. Rich Peverley traf nach 35 Sekunden zum Ausgleich und nur 13 Sekunden später brachte Ovechkin die Caps schon wieder in Führung.

Boston drehte das Spiel durch Tore von Daniel Paille und Brian Rolston - als Brooks Laich sechs Minuten vor Schluss mit einem Breakaway-Tor aber den Ausgleich markierte, roch es gewaltig nach der nächsten Overtime in dieser Serie.

1:53 Minuten vor dem Ende war es aber dann Zdeno Chara, der nach Vorarbeit von Patrice Bergeron und Seidenberg Boston zum Sieg und zur 2-1-Serien-Führung schoss. Der Superstar-Verteidiger hatte zuvor schon 2 Assists gesammelt und war der überragende Bruin.

Tim Thomas parierte 29 Schüsse der Caps, Washingtons Youngster-Keeper Braden Holtby (25 Saves) hielt zwar gut, aber er war nicht so sensationell wie noch in den ersten beiden Spielen.

Spiel 3 endete mit einer unschönen Szene, als Nicklas Bäckström Peverley einen Cross-Check ins Gesicht verpasste und dafür eine Matchstrafe erhielt. "Die einzige Sache, die mich persönlich enttäuscht, ist, dass es jetzt das dritte Mal im dritten Spiel ist, dass unser Spieler einen Cross-Check ins Gesicht bekommt", meinte Bruins-Coach Claude Julien.

Die weiteren Spiele:

Ottawa Senators - New York Rangers 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) - Serie: 1-2

Tor: 0:1 Boyle (48.)

Ein Name: Henrik Lundqvist. Der Rangers-Goalie war absolut überragend, parierte alle 39 Schüsse der Sens und feierte den vierten Playoff-Shutout seiner Karriere. In der letzten Minute hielt Lundqvist mit einem irren Save gegen Kyle Turris den Sieg fest. Offensiv leben die Rangers von Brian Boyle, der jetzt in allen drei Spielen getroffen hat und in Spiel 3 den Game-Winner markierte. Die Sens mussten auf Daniel Alfredsson (Gehirnerschütterung) verzichten.

San Jose Sharks - St. Louis Blues 3:4 (1:1, 0:2, 2:1) - Serie: 1-2

Tore: 0:1 Berglund (15./PP), 1:1 Burns (17./PP), 1:2 McDonald (22.), 1:3 Arnott (31./PP), 1:4 Steen (41./PP), 2:4 White (57.), 3:4 Couture (60.)

Eindeutiger Schlüssel zum Sieg der Blues: das Power Play. St. Louis traf dreimal in Überzahl. Andy McDonald (1 Tor, 2 Assists) und Verteidiger Carlo Colaiacovo (3 Assists) sammelten jeweils drei Scorerpunkte. Brian Elliott (26 Saves) stand für den verletzten Jaroslav Halak im Kasten. Es ist der Playoff-Auswärtssieg der Blues seit 2003.

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