NHL-Playoffs

Penguins und Canucks kurz vor dem Aus

Von SPOX
Montag, 16.04.2012 | 09:39 Uhr
Let 'em fight! Zeitweise glich das Duell der Flyers und Pens eher einem UFC-Kampf
© Getty
Advertisement
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
NFL
Vikings @ Lions
NHL
Penguins @ Bruins
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
NBA
Pelicans @ Warriors
NFL
RedZone -
Week 12
NHL
Canucks @ Rangers
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NFL
Packers @ Steelers
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NFL
Redskins @ Cowboys
NHL
Maple Leafs @ Oilers
NBA
Timberwolves @ Thunder
NFL
RedZone -
Week 13
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NFL
Eagles @ Seahawks

Der Wahnsinn geht weiter! Auch Spiel drei zwischen den Philadelphia Flyers und den Pittsburgh Penguins hatte alles, was Playoff-Hockey ausmacht: Fights, Tore, Tragödien. Nach der dritten Pleite in Folge stehen Sidney Crosby und Co. kurz vor dem Aus. Vancouver verzweifelt derweil mal wieder an Jonathan Quick und die Panthers schreiben Geschichte.

Das Spiel des Tages:

Philadelphia Flyers - Pittsburgh Penguins 4:8 (4:2, 2:2, 2:0) - Serie: 3-0

Tore: 0:1 Staal (4.), 1:1 Talbot (7./SH), 2:1 Briere (9./PP), 3:1 Briere (12.), 3:2 Neal (16.), 4:2 Read (16.), 4:3 Neal (31./PP), 5:3 Read (35./PP), 5:4 Staal (36.), 6:4 Simmonds (40./PP), 7:4 Giroux (41.), 8:4 Talbot (58./PP)

Bad Blood war ja vor kurzem das Motto eines Boxkampfes in Deutschland. Gegen das Duell zwischen Philly und Pittsburgh glich der Fight im Ring allerdings eher einem Kindergeburtstag. Die Flyers und Pens liefern sich eine unfassbar intensive Serie.

Auch Spiel drei war da keine Ausnahme. Im Wells Fargo Center wusste man zeitweise nicht mehr, wo man hinschauen sollte. Allein das erste Drittel mit sechs Toren war ein echtes Spektakel für den objektiven Zuschauer. Doch die zahlreichen Torschüsse waren nicht das einzige, was übers Eis flogen.

Als selbst Sidney Crosby und Claude Giroux Nettigkeiten austauschten, war auch dem letzten klar: Beide Teams wollten nicht nur gewinnen, sondern den Gegner nach allen Regeln der Kunst verprügeln.

Die "Last Men Standing" waren wie in den Partien zuvor erneut die Flyers. Vor allem dank der Doppelpacker Danny Briere, Matty Read und Maxime Talbot. Philly hat damit die große Chance, Pittsburgh zu sweepen. "Unser Ziel ist es, die Serie gleich in Spiel vier zu beenden", so Briere.

Ein Sweep wäre wohl eine Demütigung sondergleichen für die stolzen Penguins. Apropos: Das Publikum in Philadelphia hatte am Ende noch einen eindeutigen Gruß für Crosby und Co. übrig: "You can' beat us!"

Auch wenn man die Pens, bei denen Jordan Staal und James Neal doppelt trafen, noch nicht abschreiben sollte, hätte wohl kaum jemand gedacht, dass Pittsburgh nach drei Partien noch keinen Sieg auf dem Konto haben würde. Auch Marc-Andre Fleury hatte sich die Serie wohl ganz anders vorgestellt.

Der Pens-Goalie wurde nach sechs Toren in den ersten beiden Dritteln ausgewechselt. Insgesamt kassierte er in den erste drei Begegnungen 17 Treffer. Coach Dan Bylsma betonte dennoch, dass Fleury in "den nächsten vier Partien" im Tor stehen werde.

Ein weiteres Problem der Pens: NHL-Topscorer Evgeni Malkin wartet immer noch auf sein erstes Tor in dieser Serie.

Die weiteren Spiele:

Detroit Red Wing - Nashville Predators 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) - Serie: 1:2

Tore: 0:1 Weber (3./PP), 0:2 Klein (24.), 1:2 Datsyuk (36.), 1:3 Kostitysn (57.), 2:3 Zetterberg (59./PP)

Traumstart für die Predators. Bereits nach 2:48 Minuten ließ es Nashville in Person von Shea Weber klingeln. Der Verteidiger ließ sich auch nicht von den zahllosen Pfiffen der Red-Wings-Fans aus der Ruhe bringen, die ihn wegen eines harten Checks gegen Henrik Zetterbeg in Spiel eins verteufelten.

Sein lapidarer Kommentar dazu: "Ich glaube, wir haben uns einfach mehr auf das eigentliche Spiel konzentriert." Nachdem die Predators 2004 und 2008 von Detroit eliminiert wurden, scheint nun die Zeit für die Revanche gekommen zu sein.

Florida Panthers - New Jersey Devils 4:2 (1:0, 2:0, 1:2) - Serie: 1:1

Tore: 1:0 Weiss (1./PP), 2:0 Weiss (22./PP), 3:0 Goc (35.), 3:1 Zajac (41.), 3:2 Kovalchuk (43.), 4:2 Fleischmann (59.)

15 Jahre hat es gedauert. Am 17. April 1997 hatten die Panthers zuletzt ein Playoff-Spiel gewonnen. Gegen New Jersey war es nun mal wieder soweit. Nachdem Stephen Weiss die ersten beiden Playoffs-Toren seiner Karriere erzielte, sorgte Marcel Goc kurz vor Ende des zweiten Drittels für die Vorentscheidung.

Das dachten zumindest die Fans im heimischen BankAtlantic Center. Aber die Devils kamen noch mal bis auf ein Tor heran und hatten 7,6 Sekunden vor der Schlusssirene durch Ilya Kovalchuk die Chance zum Ausgleich. Doch der Schuss des Left Wingers wurde im letzten Moment noch abgeblockt.

Los Angeles Kings - Vancouver Canucks 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) - Serie: 3-0

Tor: 1:0 Brown (47.)

Das Kings-Wunder geht weiter. Dass L.A. den Canucks gefährlich werden könnte, war durchaus denkbar. Dass der Ligaprimus aber nach drei Partien kurz vor dem Aus steht, hätten wohl die Wenigsten für möglich gehalten. Doch Vancouver scheint mehr und mehr an Jonathan Quick zu verzweifeln. In Spiel drei sammelte der Kings-Goalie erneut starke 41 Saves.

Und vorne erzielte Dustin Brown das Tor des Abends und machte damit bereits seinen vierten Treffer in den diesjährigen Playoffs. "Wir mussten uns in diesem Jahr durch einiges durchkämpfen. Aber wir haben immer eine Lösung gefunden. Jetzt gilt es, die restlichen Spiele nicht auf die leichte Schulter zu nehmen", so Brown.

NHL: Ergebnisse und Spielplan der Playoffs

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung