St. Louis verzweifelt am Powerplay

Corey Perry: Erst MVP-Trophäe, dann Ducks-Sieg

Von SPOX
Montag, 17.10.2011 | 08:26 Uhr
Erst das Vergnügen, dann die Arbeit: Corey Perry (l.) wurde vor der Partie gleich zweimal geehrt
© Getty
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Die Anaheim Ducks haben gegen St Louis den dritten Sieg in Folge gefeiert. Mann des Abends war dabei Corey Perry, der neben seinem Treffer auch als MVP der letzten Saison geehrt wurde. Die Blues sind dagegen von ihrer großen Schwäche genervt.

Das Spiel der Nacht:

Anaheim Ducks (3-1-0, 6 Pts) - St. Louis Blues (2-3-0, 4 Pts) 4:2

Tore: 1:0, 4:1 Ryan, 1:1 Berglund, 2:1 Beauchemin, 3:1 Perry, 4:2 Steen

Was macht man nach einem lustlosen und schwachen zweiten Drittel? Genau, man schießt den Gegner innerhalb von fünf Minuten aus der Halle. Dieses Kunststück vollbrachten die Ducks bei ihrem Erfolg gegen St. Louis.

Neben Bobby Ryan und Francois Beauchemin war für die Demonstration im letzten Abschnitt vor allem Corey Perry verantwortlich, der vor der Partie mit der MVP-Trophäe sowie mit dem Pokal als bester Torjäger der vergangenen Saison geehrt wurde. "Er hat allen mal wieder gezeigt, warum er im letzten Jahr 50 Tore erzielt hat", so Anaheims Goalie Jonas Hiller anerkennend. Passend dazu konnten sich die Fans vor der Partie mit beiden Pokalen ablichten lassen.

Neben Perry konnten sich die Ducks allerdings auch bei Bobby Ryan bedanken, der den Gastgeber im ersten Drittel in Führung brachte, bevor er mit Anaheims viertem Tor den Sack endgültig zu machte. Dazu verbuchte der Flügelspieler noch einen Assist. Die beiden Treffer bedeuten für Ryan das 20. NHL-Spiel seiner Karriere, in dem er zwei oder mehr Tore erzielte.

Auch Goalie Hiller war nach seinem Shutout gegen San Jose mit 28 Saves maßgeblich am dritten Erfolg in Serie beteiligt. Nur Patrik Berglund und Alexander Steen konnten ihn überwinden. Für einen Blues-Sieg reichte es trotzdem nicht.

Der Grund dafür: die Powerplay-Schwäche. Null von vier gegen die Ducks, eins von 20 in der bisherigen Saison sind erschreckende Zahlen. Zudem kassierte St. Louis in jedem Spiel bisher mindestens ein Gegentor, wenn der Gegner in Überzahl war. "Das kostet uns jedes Spiel", zeigte sich Blues-Kapitän David Backes nach der dritten Saisonpleite sichtlich genervt.

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