Mittwoch, 24.03.2010

NHL

Nur Sturm und Seidenberg siegen

Bis auf Marco Sturm und Dennis Seidenberg in Diensten der Boston Bruins gingen die deutschen in der letzten Nacht leer aus. Boston gewann bei den Atlanta Thrashers klar mit 4:0.

Mit seinem Assist konnte Dennis Seidenberg dazu beitragen, dass Bostons Playoff-Chancen steigen
© Getty
Mit seinem Assist konnte Dennis Seidenberg dazu beitragen, dass Bostons Playoff-Chancen steigen

Ein Sieg und zwei Niederlagen für die deutschen Legionäre: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnten sich nur Marco Sturm und Dennis Seidenberg mit den Boston Bruins über ein Erfolgserlebnis freuen.

Dagegen mussten Christian Ehrhoff in Diensten der Vancouver Canucks und Marcel Goc mit den Nashville Predators Niederlagen hinnehmen.

Im direkten Duell um den letzten Play-off-Platz im Osten gelang den Bruins in Atlanta ein klarer 4:0-Erfolg, bei dem Seidenberg das 1:0 von David Krejci vorbereitete.

Mit dem zweiten Sieg in Folge erarbeitete sich Boston (78 Punkte) drei Zähler Vorsprung auf die neuntplatzierten Thrashers (75), bei denen Christoph Schubert das neunte Spiel in Serie wegen einer Hüftverletzung verpasste.

Luongo nimmt Schuld an Canucks-Pleite auf sich

Bei der 2:3-Niederlage der Canucks im Kanada-Duell mit den Edmonton Oilers erwischte Vancouver-Goalie Roberto Luongo einen schlechten Tag. Der kanadische Nationaltorhüter sah bei allen drei Gegentreffern bei insgesamt 22 Schüssen auf sein Tor nicht gut aus.

"Ich habe ein paar gute Schüsse abgewehrt, aber leider hätte ich alle drei Treffer halten müssen", gab Luongo nach der Partie zu. Das Team aus der Olympiastadt (92) muss sich als Tabellenführer der Northwest Division und Dritter im Westen aber keine Sorgen um die Play-off-Teilnahme machen.

Für Marcel Goc und Nashville ging gegen die Dallas Stars eine Erfolgsserie von sechs Siegen nacheinander zu Ende. Dabei war die Partie bis zum Ende des zweiten Drittels beim Stand von 1:1 vollkommen ausgeglichen.

Doch Loui Eriksson und Matt Niskanen nutzten aufseiten der Texaner eine Schwächephase zu Beginn des Schlussdrittels eiskalt zum 3:1-Endstand. Die Predators (89) haben als Sechster im Osten aber weiter gute Chancen auf die Teilnahme an den Play-offs.

San Jose gelingt Befreiungsschlag

In weiteren Spielen der Nacht gelang San Jose endlich der erhoffte Befreiungsschlag. Nach sechs Pleiten in Folge verbuchten die Sharks beim 4:1 bei den Minnesota Wild den 44. Saisonsieg und verhinderten damit, dass sich die Ausgangslage der Kalifornier im Kampf um eine gute Playoff-Platzierung weiter verschlechtert.

Joe Pavelski, Dany Heatley, Torrey Mitchell und Joe Thornton trafen für die Sharks, die übrigens ihr erstes Auswärtsspiel seit dem 11. Februar gewinnen konnten.

Einen Statement-Sieg verbuchten derweil die Chicago Blackhawks. Gegen die aufstrebenden Coyotes verbuchten die Männer aus der Windy City einen 2:0-Heimsieg und verwiesen Phoenix wieder auf Platz vier im Westen. Dank der Tore von Patrick Kane und Marian Hossa bleiben die Blackhawks in der Western Conference auf Platz eins.

Die Calgary Flames haben ihren neunten Platz mit einem 3:1 gegen Anaheim zementiert und dürfen sich weiterhin Hoffnungen machen, in den letzten Spielen noch auf den Playoff-Zug aufzuspringen. Für die Ducks dagegen dürfte der Zug langsam abgefahren sein.

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