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NFL

NFL: Denver Broncos schlagen Alternative zum Onside-Kick vor

Von SPOX
Onside-Kicks wurden 2018 in nur vier von 15 Fällen vom Kicking-Team erobert.

Die Denver Broncos haben eine möglicherweise revolutionäre Regeländerung in der NFL vorgeschlagen. Dabei soll es um eine Alternative zum Onside-Kick gehen, der am Spielende umgangen werden könnte.

Onside-Kicks hatten nach einer Änderung im Vorjahr kaum noch Erfolg: Lediglich 4 von 52 Onside-Kicks wurden 2018 vom Kicking-Team erobert. Die Broncos schlugen daher vor, jedem Team im vierten Viertel die Chance zu geben, einmal im vierten Viertel nach einem Score auf einen Kick-Off zu verzichten.

Stattdessen würde man den Ball an der eigenen 35-Yard-Linie erhalten und sich essenziell einem vierten Versuch und 15 gegenübersehen. Wenn der Offense dann ein First Down gelänge, dürfte sie den Ball behalten, ansonsten bekäme der Gegner das Leder zurück.

Ein ähnliches Konzept verwendet bereits die Alliance of American Football (AAF), die auf Kick-Offs gänzlich verzichtet. Dabei darf ein Team, das gerade gepunktet hat, einen vierten Versuch und 12 an der eigenen 28-Yard-Linie versuchen, wenn es mit mindestens 17 Punkten irgendwann im Spiel zurückliegt. Zudem ergibt sich diese Chance auch, wenn ein Team innerhalb der finalen fünf Minuten des vierten Viertels generell zurückliegt.

NFL: Regeländerungen benötigen 24 Stimmen der Teameigner

Jegliche Regeländerungsvorschläge werden dem Wettbewerbskomitee zur Durchsicht präsentiert, anschließend kann dieses Empfehlungen aussprechen. Etwaige Empfehlungen werden dann den 32 Teameignern zur Abstimmung präsentiert. Um abgesegnet zu werden, benötigt jeder gemachte Vorschlag mindestens 24 Ja-Stimmen der Teameigner.

Insgesamt wurden neun Regeländerungsvorschläge gemacht, darunter sieben zur Erweiterung des Videobeweises. Die Washington Redskins schlugen sogar vor, alle Plays eines Spiels überprüfbar zu machen. Ein Vorschlag, der in der Vergangenheit bereits gescheitert war.

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